Nach einer dreimonatigen Vorbereitungsphase auf diversen Trails und Wegen im Taubertal hatte jeder Teilnehmer die Vorgabe von 600 Trainingskilometern erfüllt. Es waren einige Kilos gepurzelt, alle fühlten sich fit und es konnte losgehen. Jeder.
Als Vorhut zur dritten Schüler-Alpenüberquerung machte sich jedoch bereits an Pfingsten ein Team von zehn Lehrerinnen und Lehrern auf den Weg gen Süden. Denn durch die zwei Alpenüberquerungen der Schüler war das Interesse bei so vielen Kollegen geweckt worden, so dass ein eigener Alpencross organisiert wurde.

Der Alpencross der Schüler umfasste fünf Fahrtage. Um die Kosten möglichst gering zu halten, wurde nicht in Hotels oder Pensionen übernachtet, sondern auf Campingplätzen in Zelten. Startpunkt war Ehrwald. Über Prutz, Mals, dem Kalterer See und dem Molvenosee ging es nach Riva. Neben der wunderbaren Landschaft werden vor allem auch zwei Anstiege in Erinnerung bleiben: die Norbertshöhe vor Nauders bei der auf einer Strecke von 6,5 Kilometer 426 Höhenmeter überwunden wurden und der Anstieg von Mezzolombardo nach Fai della Paganella -auf dem Weg zum Molvenosee, wo neun Kilometer am Stück mit einer durchschnittliche Steigung von sieben bis 8,4 Prozent je Kilometer hochgekurbelt werden mussten. Ohne Kraft und Entschlossenheit nicht zu schaffen.
Für Projektleiter Rainer Gräf waren es zwei fantastische Alpenüberquerungen: bei beiden Touren gab es keine Stürze, alle haben die Alpenüberquerung geschafft und sind heil am Gardasee angekommen. Alle, Schüler wie Lehrer, waren entschlossen für das Ziel "Alpenüberquerung" alle Kräfte zu mobilisieren und sind teilweise über ihre Grenzen hinausgegangen, über sich hinausgewachsen.
Neben guten Beinen sei eben auch viel Herz nötig, meinte Gräf weiter. Für die Schüler sei der "Anstieg" zur Schule hoch mit dem Rad jetzt nur noch ein Klacks.

Fazit: Wenn man im Team zusammenhält, erreicht man die höchsten Ziele und überwindet auch Hindernisse wie den Alpenkamm oder den inneren Schweinehund.

Kommendes Schuljahr sind die Alpen wieder Teil des Unterrichts an der Kaufmännischen Schule: im Rahmen eines Seminarkurses wird eine (Teil-)Alpenüberquerung zu Fuß geplant, organisiert, kalkuliert und durchgeführt

Projekttage  - ein gelungener Abschluss des Schuljahres 2015/16

Schulartübergreifende Angebote bei den Projekttagen an der Kaufmännischen Schule

Tauberbischofsheim. Nach erfolgreichen Abschlussprüfungen in fünf verschiedenen Schularten konnten zum Ende des Schuljahres wieder Projekttage für alle Schüler der Kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim angeboten werden. Neben klassenbezogenen Projekten fanden auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Projekte statt, die den Schülern die Möglichkeit boten, nach Interesse zu wählen und dadurch neben neuen Fähigkeiten bzw. neuen Fertigkeiten auch neue Mitschüler aus anderen Klassen bzw. Schularten kennen zu lernen. Diese Fülle von gemeinsam gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnissen wird im Rahmen einer Dokumentation bereits nach den Sommerferien im Internet nachzulesen sein. Unterschiedliche Eindrücke konnten vor allem aufgrund der Vielzahl der Projekte aus unterschiedlichen Bereichen gesammelt werden.

So fanden auch in diesem Jahr die Sportprojekte wieder regen Zuspruch. Während das Projekt „Beach-Volleyball“ in Hardheim stattfand, erkundeten gleich zwei Gruppen mit dem Kanu die nähere Umgebung im Taubertal. Sportliche Betätigung, Abenteuer und vor allem Spaß standen dabei im Mittelpunkt. Aber auch das Projekt „Geocaching“, bei dem es um das Suchen eines Schatzes mithilfe eines GPS-Gerätes geht, zog die Schüler in die Natur. Um die Schätze zu finden gibt man die zuvor im Internet gefundenen Koordinaten in das GPS-Gerät ein, welches dem Sucher dann die Richtung weißt. Am Ziel findet man den Schatz oder einen Hinweis, wo sich der sog. Final befindet.

Beim Besuch der Städte Frankfurt und Bad Mergentheim wurde den Schülern mit verschiedenen thematischen Angeboten zu Stadtführungen die Möglichkeit geboten, aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Geschichte und die Kultur der Städte kennen zu lernen und zu erleben. Nach Aushändigung verschiedener Materialien (Stadtplan, Infotexte, Stadttouren, kulturelle Highlights) starteten die Teilnehmer in einen Stadtrundgang. Dieser wurde in den einzelnen Gruppen, je nach Interessenlage, individuell gestaltet. Gleichzeitig konnten die Schüler den Zoo in Frankfurt besuchen. Begeisterung zeigten die Teilnehmer aber auch bei der Erkundung des „Tierparks in Bad Mergentheim“, bei dem sie u.a. Einblicke in die heimische Tierwelt bekamen.

Die heimliche Hauptstadt für den Bereich Würzburg, stand im Mittelpunkt eines Klassenprojekts für die Schüler des Wirtschaftsgymnasiums. Ein groß angelegter „Laser-Tag“ forderte höchste Konzentration von allen Beteiligten. Beim Besuch des Uni-Geländes mit Uni-Bibliothek, Mensa und Vorlesungssäle konnten die angehenden Studenten einen Einblick in den Alltage eines Studierenden gewinnen und hautnah erleben. Beeindruckt zeigten sich die Besucher vom Anblick des Mikrostrukturlabors des physikalischen Lehrstuhls. Dieses hängt an Stahlträgern ohne Bodenkontakt um äußere Einflüsse auf die durchgeführten Versuche auszuschließen

Auch die kulinarische Seite kam in diesem Jahr nicht zu kurz. So bereiteten die Schüler „Streetfood vom Grill“ aus den unterschiedlichsten Zutaten zu. Neben amerikanischen Gerichten gab es auch selbstgemachte Tacos und Tortillas gefüllt mit Gemüse und Salat, Guacamole sowie Hähnchen und Rehfilet.

Zu kontroversen Diskussionen und unterschiedlichen Meinungen führte der Film „Platoon“, der die Zeit des Vietnamkrieges beleuchtet. In diesem Projekt konnten sich die Schüler ein eigenes Bild über die Ereignisse machen, die stattgefunden haben. Ebenso konnte die Frage nach Auswirkungen von „Ego Shooter- Spielen“ auf das Gewaltverhalten der Konsumenten näher untersucht werden- eine Frage von leider ganz aktueller und tragischer Bedeutung!

Ein besonderes Highlight stellte die diesjährige Alpenüberquerung dar, die für die Teilnehmer eine große Herausforderung darstellte (siehe Bericht der FN vom 1.8.2016). Am letzten Schultag wurde die verbleibende Zeit genutzt, um eine Dokumentation der abgelaufenen Projekttage zu erstellen und mit den dazugehörenden Präsentationen die erzielten Ergebnisse auch für das neue Schuljahr im Schulhaus und für die Homepage der Schule unter www.kstbb.de zu dokumentieren. Nach der gemeinsamen Jahresabschlussfeier verabschiedeten sich Schüler und Lehrer mit den besten Wünschen und guten Vorsätzen in die wohlverdienten Sommerferien.

KSTBB/eb-ru

 2016 PT Volleyball 150 2016 PTStreetfood 150 2016 PTKanu 1 150 2016 PTKanu 2 150 

Ein wichtiges Ziel erreicht

Tauberbischofsheim. Einen Grund zum Feiern hatten in diesem Jahr 36 Schülerinnen und Schüler des Berufskolleg I und 29 Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Wirtschaft Tauberbischofsheim.

Nach zwei Jahren intensiven Lernens haben die Schüler der Wirtschaftsschule ihre Prüfung bestanden und bekamen am vergangenen Donnerstag in einer festlichen Abschlussfeier ihr Zeugnis überreicht. Der Abteilungsleiter der Wirtschaftsschule und des Berufskollegs, Alfred Schäufler, gratulierte den Schülern und betonte, dass ihnen mit ihrem Schulabschluss die Zukunft nun offensteht. Der Schulleiter der kaufmännischen Schule, Robert Dambach, bedankte sich in seiner Ansprache vor allem bei den Eltern und Lehrern. Ohne deren ständige Unterstützung und Motivation, so Dambach, hätten die Jugendlichen die oft schwierigen Phasen nicht bewältigen können. So wie die Radprofis der Tour de France jedoch wichtige Etappenziele aus eigener Kraft erreichen müssten, hätten letztendlich auch die Schülerinnen und Schüler aus eigener Kraft die wichtigen Etappen ihrer Schullaufbahn gemeistert und seien nun erfolgreich am Ziel angelangt. Mit auf dem zukünftigen Lebensweg, auf die persönliche „Tour des Lebens“, gab der Schulleiter den jungen Erwachsenen den Rat, Zuversicht und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu haben, aber auch die Stärke und Unterstützung des Teams zu nutzen. Auch der Elternbeiratsvorsitzende, Herr Kraft, beglückwünschte die Absolventen im Namen aller Eltern der Schule und ermunterte sie, auch wenn nicht immer alles gelingen sollte, nie den Mut zu verlieren und immer auf der Suche nach Alternativen zu bleiben.

Mit der Mittleren Reife steht den Absolventen der Wirtschaftsschule jetzt offen, ob sie an einer weiterführenden Schule einen höheren Abschluss erreichen möchten oder in das Berufsleben eintreten wollen. Mit Stolz können die Schülerinnen und Schüler auf zwei ereignisreiche Jahre zurückblicken, denn der Unterricht umfasste nicht nur allgemeinbildende und fachspezifische Fächer, sondern wurde durch Projektkompetenz sowie das Arbeiten in einer Übungsfirma bereichert. Ebenso haben an der Kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim in diesem Schuljahr 13 Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs I mit der Profilrichtung „Übungsfirma“ sowie 23 Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs I mit der Profilrichtung „Datenverarbeitung“ ihre Abschlussprüfung abgelegt. Sie haben sich aufbauend auf ihrer Mittleren Reife während des vergangenen Schuljahrs Grundlagen wirtschaftlichen Wissens angeeignet. Die Übungsfirma selbst ist an der Schule eingerichtet und ermöglicht es den Schülern wie in einem echten Handelsunternehmen zu arbeiten. So lernten sie, ihre Arbeit selbstständig zu organisieren und Verantwortung für ihr Tun zu übernehmen.

Im Einzelnen haben bestanden:

Berufsfachschule für Wirtschaft: (Klassenlehrer: Uwe Daub und Kyra Vollkenannt)

Allmann, Dorien (Gamburg); Bauer, Fabian (Königheim); Baumann, Christine (Tauberbischofsheim); Brand, Dennis (Wenkheim); Falb, Moritz Nikolaus (Ingolstadt); Frank, Florian (Königheim); Freundschig, Luis (Niklashausen); Goldschmitt, Tabea (Eiersheim); Gosner, Claudia (Külsheim); Hehn, Dominik (Grünsfeld); Hepp, Levin (Nassig); Hönninger, Lukas (Tauberbischofsheim); Huchwajda, Mika Leon (Tauberbischofsheim); Kern, Samuel (Dittigheim); Kronenberger, Nick (Wenkheim); Lindemann, Nicolas (Ilmspan); Mayer, Nick (Tauberbischofsheim); Meindl, Leonie (Werbach); Müller, Anja (Gerichtstetten); Müller, Julian (Werbachhausen); Rohde, Luca (Königheim); Schörösch, Yannick (Großrinderfeld); Spinner, Michael (Werbach); Trefs, Nico (Tauberbischofsheim); Weber, Florian (Vilchband); Weimann, David (Nassig); Wohlfarth, Paul (Külsheim); Yüksel, Esra (Külsheim); Zäuner, Daniel (Ilmspan)

Einen Preis erhielten:

Gosner, Claudia (1,3) und Hepp, Levin (1,6)

Ein Lob erhielten:

Baumann, Christine (2,0); Müller, Anja (2,0) und Yüksel, Esra (2,0)

2016 BFW 2-1a 150 2016 BFW2-1b 150

Berufskolleg I Profilrichtung Übungsfirma (Verzahnung mit dualen Ausbildungsberufen - Fachrichtung Groß- und Außenhandel): (Klassenlehrer: Tobias Rösch)

Dinekli, Yigit (Wertheim); Flegler, Leona (Urpha); Gerstner, Sarah (Hochhausen); Grein, Samirah (Boxtal); Haas, Lisa Camille (Tauberbischofsheim); Kranz, Marie-Lena (Werbachhausen); McLaughlin, Laura (Tauberbischofsheim); Morawietz, Melvin (Wertheim); Schleßmann, Selina (Sachsenhausen); Schunder, Svenja (Werbach); Weid, Larissa (Gerlachsheim); Weimer, Laura (Nassig); Zimmermann, Madeleine (Hardheim)

Ein Lob erhielten:

Flegler; Leona (2,0) und McLaughlin, Laura (2,0)

Berufskolleg I Profilrichtung Wirtschaft und Datenverarbeitung: (Klassenlehrer: Martin Manuwald)

Axmann, Elena (Distelhausen); Bauer, Laura (Königheim); Bienert; Benedikt (Külsheim); Dosch, Emma (Reicholzheim); Felix, Vanessa (Wertheim); Freudenberger, Fabian (Nassig); Hartnagel, Carlo(Tauberbischofsheim); Hemlein, Leonie (Dittwar); Hochstatter, Nina (Külsheim) Hofmann, Alina (Distelhausen); Hofmann, Nora (Großrinderfeld); Kadulin, Julia (Tauberbischofsheim); Malki, Mikael (Tauberbischofsheim); Paul, Moritz (Tauberbischofsheim); Perschke, Emilie (Impfingen); Quenzer, Luisa (Tauberbischofsheim); Scheida, Celine (Tauberbischofsheim); Schlegelmilch, Lea  (Königheim); Schubert, Tessa (Dittigheim); Siqueira, Barbara (Tauberbischofsheim); Skazel, Anna (Wittighausen); Spies, Michelle (Dittwar); Waldherr, Sascha (Tauberbischofsheim)

Einen Preis erhielt:

Axmann, Elena (1,4)

Ein Lob erhielten:

 Dosch, Emma (1,9); Hemlein, Leonie (2,0) und Hofmann, Alina (2,0)

Abschluss des Berufskollegs II

24 Schülerinnen und Schüler des Berufskolleg II Datenverarbeitung und 13 Schülerinnen und Schüler des Berufskolleg II Übungsfirma Tauberbischofsheim bestanden nach einem Jahr intensiven Lernens ihre Abschlussprüfung. Am vergangenen Mittwoch bekamen sie von ihren Klassenlehrern, Herrn Wiechert und Frau Steinshorn, ihr Zeugnis überreicht. Damit haben die Absolventinnen und Absolventen die Fachhochschulreife geschafft und ihre Schullaufbahn erfolgreich beendet.

Im Einzelnen haben bestanden:

Klasse: BKIID/1 - Wirtschaft und Datenverarbeitung -

Klassenlehrerin: Hannelore Steinshorn

Behringer, Laura (Dittwar); Busch, Daniel (Königheim); Dinekli, Gülcan (Wartberg); Gön, Aaron (Lauda-Königshofen); Gündüz, Mehmet (Tauberbischofsheim); Haag Frederik Külsheim); Korkmaz, Selcan-Selen (Lauda); Krug; Antonia (Gamburg); Lutz, Jacob (Hundheim); Minner; Marco (Bestenheid); Miroschnitschenko, Anna (Wartberg); Mosin, Robert (Wartberg); Rivera, Jose (Külsheim); Sendere,Serhat (Dittigheim); Seven, Buket (Lauda); Templeton, Louis (Gamburg); Yildirim, Kerim (Tauberbischofsheim); Zorrilla Huke, Dina (Gerlachsheim);

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Klasse: BKIID/2 - Wirtschaft und Datenverarbeitung -

Klassenlehrer: Caspar Wiechert

Cirakoglu, Salih (Wertheim); Geier, Pascal (Rauenberg); Herzog, Christine (Faulbach); Hohmann, Nils (Dorfprozelten); Schwarzkopf, Ines (Wartberg); Schwarzkopf, Markus (Reinhardshof)

Klasse: BKIIÜ – Übungsfirma

Klassenlehrer: Caspar Wiechert

Gök, Munira (Tauberbischofsheim); Gök, Viktoria (Tauberbischofsheim); Greß, Bianca (Gissigheim); Hildenbrand, Marissa (Hundheim); Kaufmann, Joanna (Külsheim); Köhler, Heidi (Uissigheim); Lakatos, Marvin (Distelhausen); Lieb, Jacquelin (Dienstadt); Mèszàros, Noémi (Tauberbischofsheim); Schelhorn, Karolina (Tauberbischofsheim); Seethaler, Philipp (Hochhausen); Skazel, Lena (Unterwittighausen); Stehmann, Theresa (Gamburg)

Für besondere Leistungen erhält einen Preis: Seethaler, Philipp (Hochhausen) , Preis,1,7 (Berufskolleg II Übungsfirma)

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Wirtschaftsgymnasium Tauberbischofsheim

Abschlussfeier des Wirtschaftsgymnasiums 2016

 Folgende 85 Abiturientinnen und Abiturienten erhalten die allgemeine Hochschulreife:

 Lukas Albert, Gerchsheim; Denise Appel, TBB-Hochhausen; Maria Bamberger, Grünsfeld; Eva Barta, Kühlsheim; Christoph Baumann, Tauberbischofsheim; Melina Baumann, Werbach-Wenkheim; Linda Behringer, Külsheim; Celina Behringer, Tauberbischofsheim; Julia Berberich, Tauberbischofsheim; Adrian Bischof, Tauberbischofsheim; Kim Czekalla, Tauberbischofsheim; Luis Deppisch, Werbachhausen; Valentina Duschek, Königheim; Philipp Eckert, Ahorn-Buch; Sarah Endrich, Königheim; Jan Fiederling, Niklashausen; Dominik Fischer, Gerchsheim; Pascal Frank, Tauberbischofsheim; Adrian Franke, Tauberbischofsheim; Annkatrin Freundschig, TBB-Hochhausen; Till Fuchs, Gerchsheim; Felix Fuchslocher, Königheim; Jan Geier, Werbach; Dennis Gieszer, Marbach; Nicole Göbel, Grünsfeld; Nadja Gress, Königheim; Alexander Haag, Külsheim; Marius Hadry, Großrinderfeld; Anna Häfner, TBB-Dienstadt; Janina Heim, Gissigheim; Jana Herbach, TBB-Hochhausen; Kristina Herzog, Tauberbischofsheim; Nadine Hofmann, TBB-Hochhausen; Jessica Hünerberg, Grünsfeld; Celine Jürga, Oberlauda; Maren Kappus, Lauda-Königshofen; Abdurrahim Kocyigit, Tauberbischofsheim; Enrico Kuhn, Grünsfeld; Sarah Louise Kuhn, Tauberbischofsheim; Jennifer Künzig, Heckfeld; Franziska Lang, TBB-Dittigheim; Christin Lesch, Grünsfeld; Sarah Lippert, TBB-Impfingen; Alica Meister, Gerlachsheim; Kevin Michel, Großrinderfeld; Teresa Mohr, Oberlauda; Andreas Neckermann, Lauda-Königshofen; Celina Oehm, Tauberbischofsheim; Cara Ottenbacher, Gerchsheim; Nils-Ole Paul, Tauberbischofsheim; Josefine Pernutz, Uissigheim; Janine Ponzer, Tauberbischofsheim; Kathrin Rack, TBB-Dittwar; Paula Reinhart, Külsheim; Björn-André Ressel, Tauberbischofsheim; Xenia Rückwardt, Höchberg; Lukas Sack, Lauda-Königshofen; Tunahan Samsunlu, Külsheim; Annika Scherer, Pülfringen; Benedikt Scherer, Kützbrunn; Loreen Schildger, Boxberg-Schweigern; Christof Schmitt, Königheim-Brehmen; Franziska Schneider, Külsheim; Julia Seifert, Lauda-Königshofen; Jakob Steinbach, Tauberbischofsheim; Veronika Stumpf, TBB-Impfingen; Lea Uehlein, Eiersheim; Benedikt Väth, Külsheim; Deborah Vogelhuber, Tauberbischofsheim; Emma Vogelhuber, Tauberbischofsheim; Niklas Voigt, Kirchheim; Kristina Volkmann, Kirchheim; Tobias Vollmer, TBB-Impfingen; Lilly Wacker, Tauberbischofsheim; Christina Wagner, Külsheim; Johannes Walz, Gerchsheim; Sabrina Weber, Lauda-Königshofen; Leonie Weckesser, Lauda-Königshofen; Alina Wilczewski, Lauda-Königshofen; Pascal Withopf, Tauberbischofsheim; Milena Wittmann, Gerlachsheim; Marina Wittmann, Gerlachsheim; Franziska Wolf, Lauda-Königshofen; Merten Wolfahrt, Boxberg-Unterschüpf; Betty Wörner, Külsheim.

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Bild: Abiturjahrgang 2016 mit den Stammkurslehrern Günther Krajewski, Bernd Mader, Nicole Mühleck, Albrecht Rudolf sowie dem Schulleiter Robert Dambach

Volleyball-Turnier der KSTBB am 11.6.2016

Am Volleyballturnier nahmen Mannschaften aus den Vollzeitklassen der kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim teil. Dazu gehören das Wirtschaftsgymnasium, das Berufskolleg sowie die Berufsfachschule für Wirtschaft. Auch ein Lehrerteam und ein Team des technischen Gymnasiums waren dieses Jahr aufgestellt.

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Betriebsbesichtigung bei Audi in Neckarsulm

Tauberbischofsheim. Seit der Einführung eines Leitbildes an der Kaufmännischen Schule wählen die Schüler jährlich ein neues Leitziel aus unterschiedlichen Bereichen unseres Leitbildes aus. Für das Schuljahr 2015/16 wurde aus dem Bereich Selbstverständnis der Schule ausgewählt: „Wir verstehen uns als Mittler von Fachwissen, Schlüsselqualifikationen und Kompetenzen und bereiten die Schüler so auf die moderne Berufswelt vor“. Für die Umsetzung des gewählten Leitzieles wurde vorgeschlagen, dass alle Klassen der Kaufmännischen Schule eine Betriebsbesichtigung durchführen sollen. Die Schüler der Jahrgangsstufe 2 entschieden sich für eine Betriebsbesichtigung im Audi Werk am Standort Neckarsulm. Wer neugierig auf die aktuellen Audi Modelle war, der kam beim Besuch der Fahrzeugausstellung im Audi-Forum auf seine Kosten.
Die im Foyer ausgestellten neuesten Modelle erregten die Aufmerksamkeit der Schüler und die Gelegenheit zum Probesitzen in einem knallroten R8 V10 mit einer Leistung von 610 PS kommt auch nicht alle Tage vor.
Die Geburt eines Audi zu erleben, von den tonnenschweren Pressen, dem hochautomatisierten Karosseriebau über die Montage bis zur Fertigstellung. Das bietet die Erlebnisführung „Produktion kompakt“ im Audi Werk am Standort Neckarsulm. Beim Rundgang durch die Produktion konnten die hochmodernen Arbeitsplätze bestaunt werden und die Entstehung eines neuen Audi vom Aluminiumblech bis hin zum fahrbereiten PKW durch die einzelnen Werkshallen verfolgt werden. Als die „Hochzeit“ wird die Verbindung von Karosserie und Antriebsaggregat bezeichnet. Beide Autoteile werden über Fertigungsstraßen, wie von Geisterhand, vor den Augen der staunenden Schüler perfekt und passgenau zusammengefügt. Die bis ins kleinste Detail durchorganisierten Produktionsabläufe beeindruckten die Besucher nachhaltig. Über die Möglichkeit einer „Neuwagenabholung“ konnten im Jahr 2015 bereits über 250.000 stolze Autokäufer einen neuen Audi im Kundenforum in Neckarsulm abholen und tragen somit entscheidend zum weltweiten Erfolg des Unternehmens bei.

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Kaufmännische Schule: „Parteienkarussell“ mit Kandidaten zur Landtagswahl an der Kaufmännischen Schule (FN, 5.12.2015)

Schüler und Politiker lernen sich kennen

Artikel5 12 2015 150Tauberbischofsheim. Bevor der Landtagswahlkampf für die Wahl im März 2016 in die "heiße Phase" tritt, trafen sich am Montag die Parteien CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen sowie die FDP in der Aula der Kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim zu einem "Parteienkarussell", um die Landespolitik den "Jungwählern" wieder näher zu bringen und mit ihnen in den politischen Diskurs einzusteigen. Die Schüler hatten dabei die Möglichkeit, die Standpunkte der einzelnen Parteien zu Themen, die für sie wichtig sind, zu er- aber auch zu hinterfragen.
Vier Kandidaten des Main-Tauber-Kreises für die Landtagswahl, Prof. Dr. Wolfgang Reinhart (CDU), Ute Schindler-Neidlein (SPD), Birgit Väth (Bündnis 90/Die Grünen) sowie Susanne Löffler (FDP) und ihre Teams standen den Schülern des Berufskollegs sowie des Wirtschafts- aber auch des technischen Gymnasiums der eingeladenen Gewerblichen Schule Tauberbischofsheim Rede und Antwort.
Bildungspolitische Programme und Ziele wie zum Beispiel die Finanzierung der verschiedenen Schulformen sowie den Stellenwert von dreigliedrigem Schulsystem versus des neuen Typs der Gemeinschaftsschule bildeten den Focus der landespolitischen Themen.
Deutlicher war allerdings das Interesse der Schüler an der aktuellen Bundespolitik, zu der sie von den einzelnen Parteien mehr Hintergrundwissen erfragten, aber auch ganz konkret wissen wollten, wie die Parteien sich zu diesen Themen positionieren.
Im Zentrum standen dabei vor allem Fragen rund um die Flüchtlingssituation sowie den Krieg in Syrien und die Unterstützung Frankreichs durch die Bundesrepublik im Kampf gegen den Terror. Daneben hakten die Schüler aber auch nach, wie die Parteien das Freihandelsabkommen TTIP bewerten, welche Vor- bzw. Nachteile sich für die deutsche Wirtschaft aber auch für den deutschen Verbraucher bei Abschluss des Abkommens ergeben würden.
Insgesamt wurde die Veranstaltung sowohl von Schülern als auch von den Parteien positiv bewertet. Die Schüler fühlten sich in ihren Anliegen ernst genommen und schätzten es, dass die Landtagskandidaten die politischen Aspekte verständlich darlegten und sich ihren kritischen Fragen stellten. Die Parteien schätzten die Chance, ins Gespräch mit der Altersgruppe zu kommen, die sich weniger auf Parteitagen oder Podiumsdiskussionen einfindet. So konnten sie ihre Programme und Ziele auch diesem Wählerpotential näher bringen. kst

Politische Bildung statt Schulalltag am Wirtschaftsgymnasium Tauberbischofsheim

Tauberbischofsheim. Wie wichtig politische Themen und politisches Engagement sind, vermittelte vor wenigen Tagen der Landtagsabgeordnete Prof. Dr. Wolfgang Reinhart Schülern der Jahrgangsstufe 12 des Wirtschaftsgymnasiums Tauberbischofsheim.

Tauberbischofsheim. Schulstart am Wirtschaftsgymnasium einmal anders: Nicht Stundenpläne und Notengewichtung standen zu Beginn des neuen Schuljahres vor wenigen Tagen in der Jahrgangsstufe 12 des Wirtschaftsgymnasiums Tauberbischofsheim auf dem Stundenplan, sondern politische Bildung. In seinem Wahlkreis besuchte der Landtagsabgeordnete Professor Dr. Wolfgang Reinhart die Kaufmännische Schule Tauberbischofsheim, an der er selbst 1976 sein Abitur ablegte.

„Euch steht die Welt offen“, so motivierte er die Schüler gleich zu Beginn seines Besuches, denn sie seien willig, leistungsbereit, an Sprachen interessiert und hätten aufgrund ihrer Ausbildung an einem wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasium bereits ein gutes Verständnis für ökonomische Zusammenhänge. Dass man mit dem Abitur an einem beruflichen Gymnasium viel erreichen kann, zeigt die Vita des Landtagsabgeordneten, der nach seinem Abitur in Tauberbischofsheim Rechtswissenschaften, Betriebswirtschaftslehre sowie politische Wissenschaft in Heidelberg und Mannheim studierte und danach nicht nur als selbständiger Rechtsanwalt arbeitete, sondern für den das politische Engagement auch immer eine wichtige Rolle spielte: So wurde er 1992 in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt und arbeitete dort unter anderem in den Gremien für Wirtschaft und Europa mit. Als Europaminister und Minister für Bundesangelegenheiten sowie ab 2010 als Minister für internationale Angelegenheiten des Landes Baden-Württemberg konnte er so Politik aktiv mitgestalten.

Reinhart machte deutlich, dass er es für wichtig hält, dass der Landtag bzw. seine Mitglieder in Schulen Präsenz zeigt und mit den Schülern auch über aktuelle politische Themen, wie z.B. das der Flüchtlingsbewegung ins Gespräch kommt. So erläuterte er den Schülern, dass im Main-Tauber- Kreis mittlerweile mehr als 1000 Flüchtlinge Zuflucht gefunden hätten. Weltweit seien momentan 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Flüchtlinge, so erläutert Reinhart, die aus Kriegsgebieten nach Deutschland kommen, haben nach Artikel 16 des Grundgesetzes ein Recht auf Asyl. Wichtig sei dabei, dass man diese Menschen, die ein Bleiberecht haben, in die Gesellschaft integriert, ihnen neben Verpflegung und Wohnung auch Zugang zu Bildung verschafft und ihnen nach drei Monaten die Möglichkeit bietet, auch in Deutschland einer Arbeit nachzugehen. Allerdings dürfe Deutschland nicht überfordert werden, die Zuwanderung müsse begrenzt und darüber hinaus vor Ort die Fluchtursachen besser bekämpft werden: „Wir müssen vor Ort die Angel geben, statt den Fisch in Deutschland.“ Reinhart bezieht sich dabei auf ein Zitat von Max Frisch, welches jener im Zusammenhang mit der Einwanderung von Gastarbeitern in den 60er Jahren äußerte: „Man hat Gastarbeiter gerufen und es sind Menschen gekommen.“ Hiermit verdeutlicht er die Verantwortung, die unsere Gesellschaft diesen Menschen gegenüber hat.

„Macht etwas, das Freude macht. Habt den Mut, etwas Neues in Angriff zu nehmen“, forderte Reinhart die Schüler auf. Dabei sollten sie keine Angst vor Fehlern haben: „Wenn sich der Versuch als Irrtum herausstellt, dann beginnt neu!“ Die Chancen für den beruflichen Werdegang der Schüler seien vor allem in Baden-Württemberg besonders gut, denn das Land habe in der Bundesrepublik die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit und obwohl eine geringe Bevölkerungsdichte, so doch die meisten beruflichen Schulen, eine dichte berufliche Bildung also. Darüber hinaus gebe es auch in der Region innovative und für eine Ausbildung oder ein duales Studium interessante Betriebe, wie zum Beispiel die Firma Wittenstein, die 2015 den Technologiepreis „Hermes Award“ für ihre Industrie 4.0-Technologie gewonnen habe.

Zum Schluss motivierte Reinhart die Schüler noch, sich über die sogenannten MINT-Berufe zu informieren (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), bei denen ein Nachwuchsmangel herrsche und die eine besonders gute berufliche Perspektive bieten würden.

2015 Prof Reinhart 400 Landtagsabgeordneter Prof. Dr. Wolfgang Reinhart im Gespräch mit Schülern der Klassenstufe 12 bei seinem Schulbesuch in der Kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim

Verstärkung des Kollegiums der Kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim 

Seit diesem Schuljahr wird das Kollegium der Kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim durch die zwei jungen Pädagoginnen Kathrin Link und Sibylle Meyer, die beide vor kurzer Zeit ihr Referendariat beendet haben, verstärkt. Beide Lehrerinnen unterrichten das Fach Englisch, Kathrin Link zusätzlich noch Spanisch und Sibylle Meyer Geschichte. Die Unterrichtsversorgung in diesen Kernfächern wird damit auf eine breitere Basis gestellt. (17. September 2015)

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