Ebenfalls ein „Klassiker“ unter den Projekten ist Geocaching als eine Form der modernen Schatzsuche. Die Gruppen waren mit GPS-Geräten ausgestattet und begaben sich auf die Suche nach den versteckten Schätzen, die dann auch gemeinsam entdeckt werden konnten.
Die sportliche Seite der Projekte wurde durch das Angebot zum Volleyballspielen beim Projekt „Beach it“ abgedeckt. In der Halle und auf dem Beachvolleyballfeld wurde gepritscht, gebaggert und Bälle versenkt und alle waren begeistert und mit Ehrgeiz beim Spiel dabei.
Mit einem Bus startete eine Gruppe zu einer eintägigen Exkursion nach Frankfurt mit dem Thema „Geschäftsideen: Jung und Mutig“. Hier lernten die Schüler interessante Konzepte in der Innenstadt und im Brückenviertel kennen. Diese „Besonderläden“ vertreiben unter anderem Bürsten, Bitterschokolade oder Bioeis und auch selbst kreierte Designermode oder sogar Taschen aus Autogurten oder alten Stoffresten. Hier wird nicht nur Wert auf Individualität, sondern vor allem auf Qualität des Produktes und der Beratung gelegt. Mit dem Zug ging es für eine ganze Klasse bereits am Sonntag nach Köln zu einer mehrtägigen Citytour. Eine Schifffahrt auf dem Rhein, Stadtführung mit Dombesichtigung, Museumsbesuch und weitere Highlights füllten die Tage restlos aus. Erschöpft aber auch zufrieden kehrten die Teilnehmer mit vielen neuen Erfahrungen ins Taubertal zurück.
In die Grundlagen der Erstellung von Webseiten mit html und css wurden die Teilnehmer an 2 Tagen eingeführt. Unter der Zuhilfenahme eines Texteditors konnten die Schüler weitgehend selbstständig eigene Beispiele erfolgreich erarbeiteten und auch bereits installieren.
Besondere Aufmerksamkeit erregte die „Phantasie – Werkstatt: Origami, Tangram, Mathematische Basteleien“. In diesem Projekt konnten die Schüler die Faszination der Papierfaltkunst erfahren. Nachdem sie einige Grundtechniken und Grundkenntnisse erlernt hatten, waren die Projektteilnehmer in der Lage, unter Verwendung von Faltanleitungen typische Origami – Figuren wie z. B. den Kranich zu falten. Aus der großen Vielfalt mathematischer Basteleien wurden das Möbiusband und einige Kaleidozyklen ausgewählt. An diesen Objekten, deren präzise mathematische Modellierung der Wissenschaft erst vor wenigen Jahren gelungen ist, konnten die Schüler verblüffende Beobachtungen machen. Wie beim Tangram, wo der spielerische Umgang mit geometrischen Formen im Mittelpunkt steht, lernten die Schüler einen neuen Zugang zur Mathematik kennen.
Beim Projekt Erlebnisregion Main-Tauber-Kreis waren die Teilnehmer auf eine harte Probe gestellt. Der Wettergott meinte es nicht gut mit den Radfahrtouristen. Regen und Wind sorgten immer wieder für Unterbrechungen und für die Suche nach Schutz und trockener Kleidung. Aber auch bei schlechter Witterung bot die Strecke durchs Taubertal viele Sehenswürdigkeiten und tolle Bilder der Landschaft.
Die Mitglieder der „FT-Abi-Plattform“ nutzten die Zeit der Projekttage zu mehreren Redaktionssitzungen und planten zukünftige Aktivitäten für diese deutschlandweit und auch internationale beachtetet sehr erfolgreiche Schülerzeitung.
Im Bereich der Kaufmännischen Berufsschule fanden eine Vielzahl von berufs- und praxisorientierten Projekten und Betriebsbesichtigungen statt. Mit Unterstützung der Ausbildungsbetriebe konnten so zusätzliche Informationen, die oft über den bisherigen Bereich der eigenen Ausbildung hinausgingen, gewonnen werden.
Bei den Abschlusstreffen der Projektgruppen wurden die durchgeführten Projekte besprochen und deren Verlauf und die Ergebnisse dokumentiert. Die erstellten Plakate und Exponate können so im kommenden Schuljahr im Schulhaus besichtigt werden und bereits jetzt Lust machen auf die Projekttage 2016. Projektbericht und weitere Bilder von den Projekttagen sind auf der Homepage: kstbb.de zu finden.

Die jährliche Abschlussfeier des Schuljahres stand unter dem Thema: „Sommerferien, Zeit zum Reisen“ oder „Wir fliegen und Andere fliehen“. Bilder und eigene Texte der Schüler zu: Bürgerkrieg, Flucht und Vertreibung, Hungersnot, Einwanderung und Umweltkatastrophe veranschaulichten diese brennende Problematik und gesamtgesellschaftliche Herausforderung und Not der Menschen. Musikalisch wurde die Feier von Janine Ponzer am Keyboard und Gesang und von Philipp Eckert mit Gesang und Gitarre begleitet. Mit den besten Wünschen verabschiedete der Schulleiter Dambach Lehrer und Schüler in die wohlverdienten Sommerferien.

kstbb - ru

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Erfolgreiche Bewerbung beim „Finanztest macht Schule 2015/16“ der Stiftung Warentest

Teilnahme am „Finanztest macht Schule“ gewonnen

Tauberbischofsheim. Wie finden sich Schüler als zukünftige Arbeitnehmer im Finanzdschungel der Berufs- und Arbeitswelt zurecht? Welche Versicherungen brauchen sie tatsächlich? Welches Girokonto ist für sie am günstigsten? Wie kommen sie aus einem Vertrag wieder heraus? Vor Fragen wie diesen stehen Schüler nach Abschluss der Schule – doch selten haben sie im Unterricht das notwendige Rüstzeug dazu erworben. Das hierfür erforderliche Wissen über komplexe finanzwirtschaftliche Zusammenhänge kann das deutschlandweite Projekt „Finanztest macht Schule“ vermitteln. Die Bewerbung der Kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim wurde nun von der Stiftung Warentest ausgewählt, um bei diesem Projekt teilzunehmen.
Zentraler Bestandteil des Projekts ist die Zeitschrift Finanztest, mit der Klassen und Kurse im Unterricht und Zuhause arbeiten können. Diese Zeitschrift wird die Kaufmännische Schule ab dem Schuljahr 2015/16 kostenlos im Klassensatz erhalten. Um informierte und kompetente Entscheidungen treffen zu können, benötigen die Schüler ein spezielles Wissen im Bereich Finanzen und Kenntnisse über wirtschaftliche Zusammenhänge. Vor allem in den profilbildenden Fächern Wirtschaft und Finanzmanagement bietet sich daher ein Einsatz der Zeitschrift Finanztest an, da sich die Schüler hier ohnehin sehr intensiv mit wirtschafts- und finanzpolitischen Themen beschäftigen.
In der Zeitschrift und dem wöchentlichen Wirtschaftsunterricht ergeben sich vor allem Themen mit direktem Bezug zum Leben. So finden die Schüler beispielsweise die folgenden Themen: Girokonten, Onlineshopping, Käuferrechte, Kundenkarten, Online-Zahlungsverkehr oder Autoversicherungen. Daneben finden die Schüler Themen, die erst nach der Schule für sie relevant werden, wie Krankenversicherungen, Steuern, Geldanlage oder die Finanzierung von größeren Projekten. Mit Hilfe von Finanztest, welche die wirtschaftsberuflichen Unterrichtsinhalte sinnvoll ergänzen, lernen die Jugendlichen in der Folge, ökonomische Zusammenhänge zu analysieren und zu beurteilen. So fördert das Projekt kritisches Konsumverhalten und hilft dabei, Entscheidungen in alltäglichen Fragen rund um Finanzen und Versicherungen zu treffen.
Daneben lernen die Schüler auch den Umgang mit anspruchsvollen Texten und Tabellen, indem sie mit Hilfe der Zeitschrift Finanztest begleitende Aufgaben bearbeiten. Ferner lernen Sie zu analysieren, zu bewerten und aus einer Vielzahl an Informationen diejenigen herauszufiltern, die für sie und die Aufgabenbearbeitung relevant sind.
Das Projekt „Finanztest macht Schule“ eignet sich somit ideal als Ergänzung des wirtschaftsberuflichen Angebots der Kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim. Auch eine Kombination mit allgemeinbildenden Unterrichtsfächern bietet sich fachübergreifend an. Die Kaufmännische Schule freut sich daher, dass die von der Lehrkraft Christian Link zusammengestellten und online eingereichten Bewerbungsunterlagen von Erfolg gekrönt waren. Noch in diesem Jahr findet daher ein projektvorbereitendes Lehrerseminar durch die Stiftung Warentest statt. Damit steht einem für die Schüler erfolgreichen Projektstart mit wissenschaftlicher Begleitung im nächsten Schuljahr nichts mehr im Wege. KSTBB

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Mutig in die Zukunft gehen 

Abschlussfeier der Berufskolleg und der Wirtschaftsschule Tauberbischofsheim

Tauberbischofsheim. Einen Grund zum Feiern hatten 50 Schülerinnen und Schüler der Berufskollegs II, 21 Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs I sowie 32 Schülerinnen und Schüler der Wirtschaftsschule. In einer feierlichen Abschlussfeier, bei der auch die Eltern der Schüler eingeladen waren, bekamen die Absolventinnen und Absolventen des Berufskollegs II und der Wirtschaftsschule ihre Zeugnisse überreicht.
Der Abteilungsleiter des Berufskollegs und der Wirtschaftsschule an der Kaufmännischen Schule, Alfred Schäufler, beglückwünschte die Schülerinnen und Schüler zu ihrem Erfolg und stellte heraus, dass diese nun einen herausragenden Lebensabschnitt erreicht haben und einen wahren Grund zum Feiern haben. Auch der Schulleiter, Robert Dambach, schloss sich den Glückwünschen an und betonte, dass die erzielte Leistung nicht nur allein durch die eigenen Anstrengungen und Begabungen erreicht werden konnte, sondern auch der Unterstützung der Eltern und Lehrer zu verdanken sei. Er stellte dar, dass alle Menschen ihre Stärken und Schwächen haben. Nun liegt es jedoch am einzelnen, die Stärken herauszufinden und diese zu stärken. Im Anschluss daran richtete der Elternbeiratsvorsitzende, Herr Kraft, das Wort an die Absolventen und wünschte ihnen, dass sie ihren richtigen Berufsweg finden mögen.
Als Vertreter der Schüler des Berufskollegs blickten Sebastian Murch und Tabea Göhricke in ihrer Ansprache auf ihre Schulzeit zurück und bedankten sich bei den Lehrern und Eltern, die sie auf ihrem Weg begleiteten und unterstützten. Sie betonten, dass sie nach der Zeit am Berufskolleg nun das Rüstzeug hätten, um mutig in die Zukunft zu gehen, aber trotzdem an ihren Träumen festzuhalten.
Mit dem Abschluss am Berufskolleg II erlangten die Schülerinnen und Schüler die Fachhochschulreife, die ihnen ermöglicht, eine Berufsausbildung oder ein Studium an der Fachhochschule zu beginnen.
Dass die Zeit an der Wirtschaftsschule nicht nur von Lernen und Arbeiten geprägt war, zeigten die Schülerinnen und Schüler in einer PowerPoint-Präsentation. Sofort wurde klar, dass die gemeinsamen Unternehmungen ein starkes Gemeinschaftsgefühl entwickeln ließen und der Abschied für alle, Schüler sowie Lehrern, schwer fällt.
Mit der Mittleren Reife steht den Absolventen der Wirtschaftsschule jetzt offen, ob sie an einer weiterführenden Schule einen höheren Abschluss erreichen möchten oder in das Berufsleben eintreten wollen.
Musikalisch begleitet wurde die Feier von der Schülerin des Wirtschaftsgymnasiums TBB, Janine Ponzer.

2015preis lob 150Folgende Schülerinnen und Schüler erhielten Lob und Preise für sehr gute und gute Gesamtleistungen:

Simon Bauer, Werbach-Wenkheim; Franziska Tillenburg (Großrinderfeld-Schönfeld); Jennifer Landis (Tauberbischofsheim); Kathleen Martini (Külsheim-Uissigheim); Heidi Köhler (Kühlsheim-Uissigheim); Philipp Seethaler (Tauberbischofsheim-Hochhausen); Lena Skazel (Wittighausen-Unterwittighausen); Tabea Göhricke (Werbach-Wenkheim); Julia Schmidt (Großrinderfeld-Gerchsheim); Alina Ulsamer (Altertheim); Lorena Maier (Freudenberg); Jasmin Sobotta (Grünsfeld-Hausen)

Im Einzelnen haben bestanden:

Simon Bauer (Werbach-Wenkheim)¸ Marc Berberich (Külsheim); Vanessa Felix (Wertheim-Reinhardshof); Joscha Geiß (Werbach-Gamburg); Sarah Gerstner (Tauberbischofsheim-Hochhausen); Carlo Hartnagel (Tauberbischofsheim); Mikael Malki (Tauberbischofsheim); Chiara Mauritz (Tauberbischofsheim); Moritz Paul (Werbach); Emilie Perschke (Tauberbischofsheim-Impfingen); Luisa Quenzer (Tauberbischofsheim); Aline Raudenkolb (Großrinderfeld-Gerchsheim); Julia Spinner (Großrinderfeld); Franziska Tillenburg (Großrinderfeld-Schönfeld); Marina Weimer (Wertheim-Sachsenhausen); Jamal Alimov (Hardheim); Laura Bechtold (Hardheim-Gerichtstetten); Melina Fanelli (Külsheim-Hundheim); Fatih Genc (Hardheim); Matthias Höpfl (Tauberbischofsheim-Dittigheim); Tobias Höpfl (Tauberbischofsheim-Dittigheim); Sophia Kaufmann (Külsheim-Eiersheim); Chantal Knab (Tauberbischofsheim); Tim Kneucker (Wittighausen-Oberwittighausen); Jennifer Landis (Tauberbischofsheim); Kathleen Martini (Külsheim-Uissigheim); Fatmanur Öztürk (Külsheim); Philipp Sack (Tauberbischofsheim); Danial Schelkunov (Tauberbischofsheim); Michelle Spies (Tauberbischofsheim-Dittwar); Sascha Waldherr (Tauberbischofsheim); Madeleine Zimmermann (Hardheim); Niklas Arnold (Külsheim); Jonas Baumann (Königheim-Pülfringen); Sven Blandowski (Kirchheim); Laura-Maria Erbes (Wertheim-Reinhardshof); Philipp Gilgenberg (Külsheim); Munira Gök (Tauberbischofsheim); Viktoria Gök (Tauberbischofsheim); Bianca Greß (Königheim-Gissigheim); Marissa Hildenbrand (Külsheim-Hundheim); Joanna Kaufmann (Külsheim); Heidi Köhler (Külsheim-Uissigheim); Marvin Lakatos (Tauberbischofsheim-Distelhausen); Jacquelin Lieb (Tauberbischofsheim-Dienstadt); Noémi Mészános (Münster); Lennart Morawietz (Külsheim); Karolina Schelhorn (Tauberbischofsheim); Philipp Seethaler (Tauberbischofsheim-Hochhausen); Lena Skazel (Wittighausen-Unterwittighausen); Theresa Stehmann (Werbach-Gamburg); Jakob Väth (Tauberbischofsheim-Dittigheim); Clemens Wolf (Lauda-Königshofen-Heckfeld); Marcel Anton (Wertheim); Genrich Artes (Wertheim-Wartberg); Annika Beckert (Boxberg-Unterschüpf); Kristina Benner (Neunkirchen); Lena Brennfleck (Großrinderfeld-Ilmspan); Yunus Cirakoglu (Wertheim); Fabian Ehmann (Wittighausen-Unterwittighausen); Marco Ewald (Wertheim-Reinhardshof); Tino Flegler (Wertheim-Urphar); Jennifer Friedlein (Wertheim-Urphar); Natalie Friedlein (Wertheim-Urphar); Tabea Göhricke (Werbach-Wenkheim); Michael Herdt (Tauberbischofsheim-Impfingen); Lena Hertlein (Großrinderfeld); Bilalcan Ipek (Freudenberg); Linus Klamt (Kirchheim); Kevin Kraft (Grünsfeld-Paimar); Louis Meyer (Lauda-Königshofen); Sebastian Murch (Landsberg); Katrin Schamber (Wertheim-Wartberg); Julia Schmidt (Wertheim-Kembach); Alina Ulsamer (Altertheim); Dennis Urich (Wertheim-Reinhardshof); Simon Weber (Külsheim-Hundheim); Dennis Werner (Ahorn-Buch); Sabine Wibe (Wertheim); Anna-Lena Geis (Wertheim); Nadine Hildebrandt (Bad Mergentheim); Had Issa (Lauda-Königshofen); Katrin Lang (Freudenberg); Tatjana Litt (Wertheim-Wartberg); Lorena Maier (Freudenberg); Emine Mere (Faulbach); Michael Cosar (Werbach); Veronika Faber (Lauda-Königshofen-Gerlachsheim); Maximilian Gehles (Tauberbischofsheim); Adrian Goldschmitt (Külsheim-Eiersheim); Gülsün Gürbüz (Wertheim); Jennifer Hammrich (Tauberbischofsheim-Dittwar); Lukas Jarecki (Großrinderfeld-Gerchsheim); Alexander Kerezovic (Tauberbischofsheim); Aaron Krug (Werbach-Gamburg); Laura Leimbach (Königheim-Gissigheim); Denise Nürnberger (Königheim); Corina Schuchmann (Tauberbischofsheim-Dittwar); Jasmin Sobotta (Grünsfeld-Hausen); Stephanie Weber (Werbach); Franziska Wolpert (Külsheim); Luca Zubrod (Tauberbischofsheim)

 Wirtschaftsschule Klasse 2-1  Wirtschaftsschule 2-2 Berufskolleg II DV   Berufskolleg II Üfa

 

 

 

Abschlusszeugnisse der Kaufmännischen Berufsschule übergeben

Die Bildung und eine gereifte Persönlichkeit bleiben

Tauberbischofsheim „Was wirklich bleibt“, mit diesem Lied von Christine Stürmer wurde die Abschlussfeier für die Schüler der Kaufmännischen Berufsschule Tauberbischofsheim eröffnet. In seiner Eingangsrede hieß Fachabteilungsleiter Albrecht Rudolf neben den 103 Teilnehmern der Abschlussklassen auch Schulleiter Dambach und als Vertreter des Schulträgers, Herrn Dr. Schnell, auch die anwesenden Vertreter der Ausbildungsbetriebe willkommen. Er dankte den Fach- und Klassenlehrern insbesondere für ihre erfolgreiche Arbeit der letzten zwei bzw. drei Jahre und die besondere Mühe während der Prüfungszeit.

Mit der Frage „Woran wirst Du Dich erinnern?“, aus dem Eingangslied, appellierte Herr Rudolf an die Schüler, nicht nur die Mühen während der Ausbildungszeit im Gedächtnis zu behalten, sondern vor allem auch die schönen Erlebnisse und Erfahrungen dieser Zeit mitzunehmen.
Für den Schulträger gratulierte Dr. Schnell den Schülern zum erreichten Abschluss und forderte diese auf, weiter zu lernen und auch die Welt kennen zu lernen, dann aber wieder zurückzukehren in unsere Region der Weltmarktführer, dem Main-Tauber-Kreis. Diese bietet nämlich nicht nur gute Arbeitsplatzangebote, sondern auch eine gute Infrastruktur und eine hohe Lebensqualität.
Ebenfalls beglückwünschte Robert Dambach, Schulleiter der Kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim, die Absolventen zum erfolgreichen Abschluss der schulischen Ausbildung und wünschte weiterhin viel Erfolg bei den noch anstehenden Prüfungen bei der IHK. In seiner Rede stellte er heraus, dass für ihn Bildung der Schlüssel zu einer freien und selbstverantwortlichen Lebensgestaltung ist und damit zur Sicherung der beruflichen Zukunft aus eigener Kraft sowie zur gesellschaftlichen Teilnahme beiträgt.
Die Schülerin Tamara Jenke versicherte in ihrer Ansprache, dass sich die Schüler durch ihre Ausbildung durchaus zu verantwortungsbewussten Menschen entwickelt haben. Sie alle sind an den nicht immer leicht zu bewältigenden Aufgaben gewachsen und haben sich weiterentwickelt.
Im Namen der Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen bedankten sich Jens Landeck und Luisa Weismann bei den Lehrkräften mit kleinen Präsenten für die Geduld und Mühen während der vergangenen Jahre.
Aus der Hand der Klassenlehrer erhielten dann die Schüler ihre Abschlusszeugnisse. Im Anschluss wurden die KMK-Zertifikate übergeben. Bei diesem Zertifikat stellten sich die Prüflinge im Fach Englisch den besonderen Anforderungen einer schriftlichen und mündlichen berufsbezogenen Prüfung.
Zum Abschluss griff Herr Rudolf nochmals die Mahnung aus dem Eröffnungslied auf: „Wir haben nicht ewig Zeit“. Er rechnete vor, dass ein 19jähriger 6.940 Tage seines Lebens bisher verbraucht hat. Bis zum Eintritt ins Rentenalter mit 65 Jahren kommen dann nochmals 16.802 Tage hinzu, scheinbar unendlich viel. Und was bleibt nach all der Zeit, auch nach der bisher verbrauchten Zeit? Die Antwort war: „Auch wenn sich jeden Tag der Wind drehen kann, neue Herausforderungen auf Sie zukommen und die Halbwertzeit des Wissens sich immer schneller verkürzt, es bleibt das hohe Gut der Bildung von Geist und Persönlichkeit, es bleibt erhalten und ist ein stabiles Fundament auf dem die jungen Kaufleute und Verwaltungsfachangestellten eine erfolgreiche berufliche Zukunft aufbauen können.“ Für die noch anstehenden praktischen Prüfungen wünschte Rudolf den Prüflingen viel Glück und Erfolg.
Mit den erreichten Abschlusszeugnissen konnten 26 Schülerinnen und Schüler ein Lob und 22 Schülerinnen und Schüler einen Preis für besonders gute Leistungen erhalten. „Ein Platz auf dem Treppchen“ erreichen: Pascal Haberkorn (Landratsamt Main-Tauber-Kreis) mit 1,1, Verena Henn (Sparkasse Tauberfranken) und Jens Landeck (Sparkasse Tauberfranken ) mit jeweils 1,2.

 Bild 1 von Lob und Preis 150 Bild 2 von Lob und Preis 150 Gesamtbild von Lob und Preis 150

 

 

Prüfungsteilnehmer der Kaufmännischen Berufsschule 2014


2 BK 2 S (Bankkaufmann/frau) - Klassenlehrer: Scarlett Fünkner

Tatjana; Bissinger; Bad Mergentheim-Hachtel; Sparkasse Tauberfranken; Preis; 1,5; Vivien; Heling; Weikersheim; Sparkasse Tauberfranken; Preis; 1,5; Verena; Henn; Tauberrettersheim; Sparkasse Tauberfranken; Preis; 1,2; Andreas; Henneberger; Wittighausen-Unterwittighausen; Sparkasse Tauberfranken; Preis; 1,7; Caroline; Kremer; Boxberg; Sparkasse Tauberfranken; Lob; 2,0; Jens; Landeck; Wertheim-Höhefeld; Sparkasse Tauberfranken; Preis; 1,2; Sebastian; Piekorz; Bad Mergentheim; Voba Main-Tauber TBB; Lob; 1,8; Irina; Rupp; Lauda-Kö.-Beckstein; Sparkasse Tauberfranken; Lob; 2,0; Luisa; Weißmann; Wertheim-Vockenrot; Voba Main-Tauber TBB

2 ÖV 1 (Verwaltungsfachangestellte) - Klassenlehrer: Franz Kuhngamberger

Florian; Bick; Wertheim-Reicholzheim; Landratsamt MTK; Preis; 1,5; Julia; Czermak; Neunkirchen-Umpfenbach; Stadt Wertheim; Preis; 1,6; Lisa; Elges; Wertheim-Urphar; Landratsamt MTK; Preis; 1,4; Kim-Melissa; Elzer; Lauda-Kö.-Gerlachsheim; Stadt Lauda-Kö.; Xandra; Etmanski; Tauberbischofsheim-Dittigheim; Stadt TBB; Lob; 2,0; Jacqueline; Gakstatter; Boxberg; Stadt Boxberg; Patrick; Grän; Wertheim-Mondfeld; Stadt Wertheim; Lob; 1,9; Pascal; Haberkorn; Lauda-Kö.-Königshofen; Landratsamt MTK; Preis; 1,1; Lena; Hofmann; Tauberbischofsheim; Stadt TBB; Lob; 2,0; Jana; Lesch; Igersheim-Harthausen; Gemeinde Igersheim; Lob; 2,0; Sebastian; Mayer; Niederstetten-Heimberg; Stadt Niederstetten; Vanessa; Merz; Lauda-Kö.-Gerlachsheim; Stadt Lauda-Kö.; Fabian; Richter; Großrinderfeld; Landratsamt MTK; Lob; 2,0; Fabienne; Schüßler; Külsheim-Steinbach; Stadt Wertheim


2 VK 1 (Verkäufer/in) - Klassenlehrer: Sandro Kruse

Marcel; Krug; Külsheim; Lidl VertriebsGmbH & Co.KG Waldenburg; Lob; 2,0; Sabrina; Krug; Külsheim; Aldi GmbH & Co.KG Helmstadt; Preis; 1,7; André; Neckermann; Lauda-Kö.-Lauda; Norma Lebensmittelfilialbetrieb Stiftung & Co. KG Rötenbach

3 BK 1 (Bankkaufmann/frau) - Klassenlehrerin: Maria Zipf-Henneberger

Nicolai; Baunach; Grünsfeld; Voba Main-Tauber; Theresa; Englert; Wertheim-Kembach; Voba Main-Tauber; Lob; 2,0; Daniel; Fertig; Wertheim-Kembach; Voba Main-Tauber; Vanessa; Hammrich; Königheim; Sparkasse Tauberfranken; Patrick; Haun; Lauda-Kö.-Königshofen; Voba Main-Tauber; Lob; 2,0; Sebastian; Hayn; Igersheim; Sparkasse Tauberfranken; Preis; 1,5; Michael; Köhler; Weikersheim; Voba Vorbach-Tauber Weikersheim; Lob; 2,0; Maximilian; Neckermann; Igersheim; Sparkasse Tauberfranken; Lars; Schmidt; Tauberbischofsheim; Sparkasse Tauberfranken; Preis; 1,7: Anke; Seitz; Neunkirchen-Umpfenbach; Voba Main-Tauber; Alexis; Tzalampyras; Tauberbischofsheim-Distelhausen; Voba Main-Tauber; Lob; 1,8; Matthias; Ulshöfer; Bad Mergentheim-Edelfingen; Voba Main-Tauber; Preis; 1,5; Anne; Weckbach; Weikersheim; Voba Vorbach-Tauber Weikersheim

3 KE 1 (Kauffrau/mann im Einzelhandel) - Klassenlehrer: Frank Stephan

Irina; Gelwer; Wertheim; Parfümerie Akzente Pfedelbach; Jonas; Herrmann; Lauda-Kö.-Königshofen; Intersport MUM Lauda-Kö.-Königshofen; Lob; 2,0; Franziska; Hirn; Neubrunn-Böttigheim; Dürr Handels OHG TBB; Lob; 1,9; Gabi; Retzbach; Grünsfeld; BAB Grünsfeld; Julia; Stöcklein; Königheim; E-Center Dürr TBB; Katrin; Zaam; Bad Mergentheim; Aldi GmbH & Co.KG Helmstadt

 

3 KI 1 (Industriekaufmann/frau) - Klassenlehrer: Judith Fessner

Kathrin; Binfet; Hardheim; Appel GmbH Lauda-Kö.; Lob; 1,8; Maria; Graf; Tauberbischofsheim; SGT GmbH; Preis; 1,5; Stefan; Haas; Königheim; VS Vereinigte Spezialm. TBB; Lena; Herberich; Königheim-Pülfringen; VS Vereinigte Spezialm. TBB; Lob; 1,8; Bettina; Hock; Wertheim; Real Innenausbau Külsheim; Lob; 1,9; Timo; Kordmann; Grünsfeld-Krensheim; Distelhäuser Brauerei ; Preis; 1,6; Nadine; Wiedl; Wittighausen-Unterwittighausen; Lauda Dr. Wobser Lauda; Preis; 1,5; Timathy; Ziegler; Tauberbischofsheim-Distelhausen; Real Innenausbau Külsheim

3 KK 1 (Kauffrau/mann für Bürokommunikation) - Klassenlehrer: Dagmar Plappert

Daniel; Almasi; Tauberbischofsheim; GK Group AG Lauda; Dominic; Bassing; Höpfingen-Waldstetten; Ev. Jugendhilfe TBB / Hotel 3 Lilien Werbach; Vanessa; Berger; Tauberbischofsheim; Joah.-Sichart-Haus TBB; Natascha; Bienert; Hardheim; Kreiskrankenhaus TBB; Lob; 1,8; Philipp; Daniel; Lauda-Kö.-Oberbalbach; bbg Lauda; Elisabeth; Ehrmann; Külsheim; Berth. Wöppel Steuerberater TBB; Romina; Faulhaber; Tauberbischofsheim-Dittwar; HEM Vertriebs GmbH MGH; Janina; Feldhoffer; Bad Mergentheim-Wachbach; Stadt MGH; Natalie; Fochtberger; Bad Mergentheim; Ev. Heimstiftung MGH; Julia; Hübner; Tauberbischofsheim; Ev. Jugendhilfe TBB; Anne-Therese; Hümmert; Bad Mergentheim-Löffelstelzen; Stadt MGH; Lob; 2,0; Christopher; Hümmert; Bad Mergentheim; Haus Sonnenberg Igersheim; Tamara; Jenke; Grünsfeld-Hausen; DRK MGH; Elke; Jung; Boxberg; Bürohaus Leuchs MGH; Preis; 1,7; Christina; Kordmann; Grünsfeld; Ev. Jugendhilfe TBB / Kfz-Hellinger MGH; Maren; Köster; Wertheim-Bestenheid; G+K Industrie-Service Kreuzwertheim; Preis; 1,7; Patrick; Kuhn; Weikersheim-Queckbronn; Reha-Zentrum Klinik Taubertal MGH; Jessica; Maul; Bad Mergentheim; Caritas-Krankenhaus MGH; Kathrin; Mehburger; Weikersheim; Hammel & Wieland Krautheim; Nicola; Mengler; Lauda-Königshofen; Caritas-Krankenhaus MGH; Lob; 1,8; Elena; Müller; Wertheim-Bestenheid; Druck und Werbewerkstatt Kreuzwertheim; Preis; 1,5; Vanessa; Müller; Ravenstein-Ballenberg; Reha Zentrum o.d.T. MGH; Preis; 1,3; Luisa; Ochmann; Tauberbischofsheim-Dittwar; Ochmann Holzbearbeitungsmaschinen Werbach; Nagihan; Seker; Buchen-Hettingen; HEM Küchenstudio Schwäbisch Hall; Aylin; Seven; Lauda-Kö.-Lauda; Arsan GmbH Königheim;

3 LO 1 (Fachkraft für Lagerlogistik) - Klassenlehrer: Karlheinz Grottmann

Marcel; Ballweg; Wertheim-Mondfeld; Ersa GmbH Wertheim; Lob; 1,8; Mike; Baumann; Wertheim-Sonderriet; König + Meyer Wertheim; Nina; Dörzbacher; Hardheim; VS Möbelwerke TBB; Daniela; Eilers; Stadtprozelten; Schuller GmbH; Marco; Emmel; Lauda-Kö.-Lauda; Alpha Techno TBB; Jan; Farrenkopf; Kirschfurt; Vaccubrand Wertheim; Marco; Geisler; Grünsfeld; Michael Weinig TBB; Stefan; Hajdini; Neubrunn; Seubert GmbH Wenkheim; Simon; Heck; Grünsfeld; Alpha Techno TBB; Sebastian; Hennich; Neunkirchen; Real Innenausbau Külsheim; Lob; 1,9; Nicolas; Jeßberger; Triefenstein-Homburg; Witeg-Labortechnik Wertheim; Lob; 1,9; Steffen ; Juan-Zapater; Bischbrunn-Oberndorf; Real Innenausbau Külsheim; Chris; Ludwig; Hardheim; Distelhäuser Brauerei Distelhausen; Johannes; Mohr; Triefenstein-Trennfeld; Ersa GmbH Wertheim; Marco; Nitschky; Marktheidenfeld-Altfeld; Brand GmbH Wertheim; Preis; 1,7; Damian; Plonka; Wertheim; Expocamp Wertheim; Dennis; Reinhart; Königheim-Gissigheim; Spedition Hein TBB


KMK-Prüflinge

Ballweg, Marcel; 3LO1; Ersa GmbH Wertheim
Graf, Maria; 3KI1; SGT GmbH

Heling, Vivien; 2BK2S; Sparkasse Tauberfranken
Henn, Verena; 2BK2S; Sparkasse Tauberfranken
Henneberger, Andreas; 2BK2S; Sparkasse Tauberfranken

Hock, Bettina; 3KI1; Real Innenausbau Külsheim
Hümmert, Anne-Therese; 3KK1; Stadt MGH
Hümmert, Christopher; 3KK1; Haus Sonnenberg Igersheim

Jenke, Tamara; 3KK1; DRK MGH
Kordmann, Timo; 3KI1; Distelhäuser Brauerei

Landeck, Jens; 2BK2S; Sparkasse Tauberfranken
Mengler, Nicola; 3KK1; Caritas-Krankenhaus MGH
Ochmann, Luisa; 3KK1; Ochmann Holzbearbeitungsmaschinen Werbach
Schmidt, Lars; 3BK1; Sparkasse Tauberfranken

Ziegler, Timathy; 3KI1; Real Innenausbau Külsheim

Mit Enthusiasmus und Kreativität auf den weiteren Lebensweg

Festliche Abschlussfeier des Wirtschaftsgymnasiums Tauberbischofsheim und Übergabe der Abiturzeugnisse sowie der Fachpreise

Tauberbischofsheim. Für 75 Abiturientinnen und Abiturienten des Wirtschaftsgymnasiums Tauberbischofsheim hieß es am Mittwoch, den 24.06.2015, bei einer von den Schülern selbst gestalteten Feier von der Schule und ihren Lehrern Abschied zu nehmen. Die Festhalle war zu diesem Zweck besonders schön geschmückt und alle, die den Abiturienten wichtig waren, Eltern, Verwandte, Freunde waren geladen, um diesen besonderen Tag gemeinsam zu feiern. Locker und gewandt führten die Absolventen Tobias Haas und Marvin Schendzielorz durch das Programm, das vom Schulleiter, Oberstudiendirektor Robert Dambach mit der Begrüßung der Gäste eröffnet wurde.
In seiner Ansprache an die Abiturienten und Abiturientinnen wies er darauf hin, dass in dem von Krisen und Katastrophen gebeutelten 21. Jahrhundert die Selbstverwirklichung und vor allem das Wort Egoismus seinen Zauber verloren hätten. Vielmehr besinne man sich wieder auf die klassischen bürgerlichen Tugenden, auf die Bereitschaft individuell Verantwortung in Politik und Gesellschaft zu übernehmen. Die Beantwortung der Frage „Was können wir in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik möglicherweise besser machen um tatsächlich in einer Gesellschaftsordnung zu leben, die auf Kooperation, Solidarität und Zusammenhalt beruht?“ und die Stärkung der Jugendlichen in ihrer Persönlichkeit, seien heute die großen Herausforderungen in Erziehung und Bildung, so zitiert Dambach den Philosophen David Precht. Dessen Buch, „Die Kunst kein Egoist zu sein“ ,endet mit dem Appell an die junge Generation, sich einzumischen und diesen Aufruf, „Mischt euch ein“, richtete Oberstudiendirektor Dambach in seiner Ansprache auch an die Abiturienten: „Ich hoffe, dass ihr von der Schule das nötige Rüstzeug mitbekommen habt, euren persönlichen und beruflichen Weg zu finden. Und dass ihr auf diesem Weg mitgestaltet, Dinge hinterfragt, Verantwortung übernehmt. Wir brauchen neben eurer Intelligenz auch euren Enthusiasmus und eure Kreativität.“
Dieser Rede schlossen sich die Grußworte des Amtsleiters des Landratsamts Dr. Heiko Schnell sowie des stellvertretenden Bürgermeisters Gerhard Baumann an. Zudem wurde auch in diesem Jahr wieder ein Preis des Förderkreises der Wirtschaftsjunioren verliehen, der von Dr. Stefanie Boelck sowie Bernhard Kuhn, dem Leiter der Personalabteilung der Firma Michael Weinig AG, an Anna Winkler überreicht wurde. Dieser Preis der Firma Michael Weinig AG beinhaltet ein Praktikum in Frankreich.

Im Anschluss daran erhielten 10 Abiturienten und Abiturientinnen Preise für sehr gute Gesamtleistungen, 9 wurden mit einem Lob bedacht.

Preise für sehr gute Gesamtleistungen: Anna Winkler (1,2), Fabian Seiz (1,2), Sarah Kuhn (1,3), Marco Seitz (1,3), Stefanie Geiger (1,4), Vanessa Müller (1,4), Samantha Ziegler (1,4), Lukas Hammerich (1,4), Daniel Rüttinger (1,5), Laura Mücke (1,7).

Belobigungen für gute Gesamtleistungen: Eva Maria Hock (1,8), Maximilian Mayer (1,8), Lea-Sophie Rother (1,8), Jessica Faulhaber (1,8), Victoria Strangalies (1,8), Lena Eckl (1,9), Verena Bundschuh (1,9), Felix Geiß (1,9) sowie Lukas Kleinhans (2,0).

Stefanie Geiger nahm im Folgenden in ihrer Scheffelpreisrede Bezug auf die Pflichtlektüren im Fach Deutsch, die ihre Prüfung bestimmt und sie somit auch zu diesem Preis geführt haben. Dabei griff sie das Spannungsfeld zwischen eigener Identität und Rolle auf und fragt sich, welche Möglichkeiten es für ihre Generation, der bereits früh vermittelt wurde, dass sie alles erreichen könne, gibt von der Identifikation mit einer Rolle zur eigenen Identität zu gelangen. Ein „Rezept“, sich selbst zu finden, gebe es natürlich nicht, wer aber seine wahre Identität finden und verwirklichen möchte, der müsse von der Norm abweichen, sich von seinen Mitmenschen unterscheiden: Seine eigene Identität zu leben bedeute auch einmal „gegen den Strom zu schwimmen, anzuecken und sich in keine Rolle zwängen zu lassen“, so Geiger. Für die Abiturienten hieße das, es besser zu machen als die Protagonisten der Pflichtlektüren, die allesamt an diesem Spannungsfeld zwischen Rolle und Identität scheiterten, und, so fordert Geiger die Abiturienten auf, „wir sollten uns auf die Suche nach uns selbst begeben, um unser eigenes Ich zu finden und in der Rückschau sagen zu können: ‘Ich habe gelebt!‘“.
Den Höhepunkt der Verabschiedung der Abiturienten bildete natürlich die Vergabe der Abiturzeugnisse durch die Klassenlehrer Axel Fahrbach (13,1), Sonja Schlosser-Helbig (13,2), Caspar Wiechert (13,3) sowie Reiner Gräf (13,4). Mit der Vergabe der Fachpreise endete dann der offizielle Teil der Veranstaltung.

Preise für die beste Leistung in einem Fach erhielten: Stefanie Geiger (Deutsch, Scheffelpreis), Sarah Kuhn (Wirtschaft), Samantha Ziegler (Englisch), Alejandra Prätz (Spanisch), Anna Winkler (Mathematik), Lukas Hammerich (Geschichte / Gemeinschaftskunde), Stefanie Geiger (katholische Religionslehre), Sarah Kuhn (katholische Religionslehre) Marco Seitz (evangelische Religionslehre) Jennifer Röckert (Ethik), Yvonne Spinner (Biologie), Anna Winkler (Chemie), Fabian Seiz (Physik), Samantha Ziegler (Informatik), Lukas Kleinhans (Wirtschaftsinformatik), Vanessa Müller (Finanzmanagement), Anna Winkler (Sport weiblich), Kristofer Schädle (Sport männlich) sowie Veronika Reiter (Psychologie). Außerdem erhielten Stefanie Geiger, Tobias Haas, Vanessa Müller und Anna Winkler einen Fachpreis für ihr außerordentliches Engagement in der Schülerzeitung.
Ebenso wurden die Lehrerinnen und Lehrer für ihren Einsatz in den vergangenen drei Jahren von den Schülern neben Dank und Anerkennung auch mit netten, oft persönlichen Geschenken bedacht und bei Musik und mit guten Gesprächen endete die gelungene Veranstaltung erst in den späten Nachtstunden.

KSTBB Abijahrgang 2015 2015 Preistraeger Scheffelpreisträgerin 2015 - Stefanie Geiger

 

 

 

 

Generationentreffen- Austausch zwischen Jung und Alt

Wirtschaftsgymnasium Tauberbischofsheim besucht das Seniorenzentrum Haus Heimberg

Tauberbischofsheim - Zeig mir deine Welt – unter diesem Motto steht ein Generationenprojekt des Seniorenzentrums Haus Heimberg in Tauberbischofsheim. Um aus erster Hand zu erfahren, wie das Schulleben von damals im Gegensatz zu heute gestaltet war, besuchten im Mai einige Abiturienten des Wirtschaftsgymnasiums TBB das Seniorenheim. Rasch entwickelte sich eine lebendige Unterhaltung, die es allen Beteiligten ermöglichte, ihren Schulalltag und die Freizeitgestaltung darzustellen. Die jungen Schülerinnen und Schüler erfuhren, dass früher die Schulwege meist sehr lang waren. Es wurden oft viele Jahrgangsstufen zusammengefasst und von Hilfslehrern unterrichtet, da die eigentlichen Lehrer im Krieg waren. Auch nach der Schule mussten die Schüler häufig im elterlichen Betrieb oder in der Familie mithelfen. Die Senioren erzählten begeistert von ihren Erfahrungen und damaligen Eindrücken und die Jugendlichen lernten somit einen völlig andern Schulalltag kennen. Der rege Austausch zwischen Jung und Alt wurde von beiden Seiten als sehr persönlich und wertvoll empfunden.

 2015 Seniorenheim1  2015 Seniorenheim2

 

 

 

 

Integration durch Sport

Multi-Kulti beim Volleyballturnier der KSTBB

Schon durch die unterschiedlichen Herkunftsländer ihrer Schüler ist die kaufmännische Schule „bunt“ an Nationalitäten, doch in diesem Jahr, beim alljährlichen Volleyballturnier der Kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim, ging es besonders international zu: Zum ersten Mal spielte ein Team, bestehend aus Asylbewerbern aus Eritrea sowie syrischen und rumänischen Schülern der VABO-Klasse (Vorbereitung, Ausbildung, Beruf ohne Deutschkenntnisse) der gewerblichen Schule Tauberbischofsheim gegen die Teams der einzelnen Vollzeitklassen der kaufmännischen Schule und kämpfte um den Titel der besten Player.
Nach spannenden Spielrunden, bei denen alle ihren Spaß hatten, siegte das Team „Wolfsrudel“. Veranstalter und Schüler waren sich einig, es nicht bei einem Multi-Kulti Turnier zu belassen, sondern zukünftig auch durch andere Projekte den Austausch zwischen den Kulturen zu fördern.

 Volleyballturnier 2015 Volleyballturnier 2015 - Multi-Kulti