Schüler besuchen ehemaligen innerdeutschen Grenzpunkt "Point Alpha"

Am Montag, den 10. Juli 2017, fuhren die Klassen 12/2, 12/3 und 12/4 mit ihren Lehrkräften Frau Stabrey-Blanke, Frau Vollkennant sowie Herrn Greiner per Bus nach Fulda, um dort die Gedenkstätte des Observation Post „Point Alpha“ zu besichtigen. Die Gedenkstätte des „Point Alpha“, welcher bis zur Wiedervereinigung Deutschlands einer der wichtigsten Beobachtungsstützpunkte der US-Streitkräfte war, gliedert sich in drei Bereiche auf. Zu Beginn des Tages besichtigten wir Schüler das sogenannte „Haus auf der Grenze“, das im Inneren eine Dauerausstellung über das Grenzregime der DDR sowie eine Darstellung der damaligen Lebensumstände beinhaltet. Nach dem Einblick in die deutsche Geschichte stand der Besuch der Grenzrekonstruktion an. So durchwanderten wir den etwa einen Kilometer langen erhaltenen Todesstreifen, in dem zur Zeit des Kalten Krieges tausende von Minen ausgelegt waren. Als dritter Programmpunkt stand ein Rundgang auf einer ehemaligen militärischen Anlage der USA an. Dort konnten wir neben einem Wachturm auch militärische Geräte aus der Hinterlassenschaft der US-Streitkräfte besichtigen. Eine weitere Dauerausstellung zeigt neben den zeitgeschichtlichen Höhepunkten des Kalten Krieges auch die Entwicklung des Beobachtungsstützpunktes. Besonders spannend war hier ein Modell, welches die militärische Konfrontation zwischen der NATO und dem Warschauer Pakt darstellt und die damalige Gefahr für den Ausbruch eines Krieges in der Region deutlich macht. Nach der etwa zweistündigen Führung ging es in die wohlverdiente Mittagspause und anschließend in Richtung Heimat. (Marian Hasl, 12/4)

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Ein wichtiges Ziel erreicht

Tauberbischofsheim. An der Kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim haben in diesem Schuljahr 38 Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs I (BK I) Profil „Wirtschaft und Datenverarbeitung“ sowie des Berufskollegs I Übungsfirma Profil „Verzahnung mit dualen Ausbildungsberufen“ sowie 19 Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für Wirtschaft (Wirtschaftsschule) ihre Abschlussprüfung erfolgreich abgelegt.

Mit der Mittleren Reife steht den Absolventinnen und Absolventen der Berufsfachschule für Wirtschaft jetzt offen, ob sie an einer weiterführenden Schule einen höheren Abschluss erreichen möchten oder eine Ausbildung beginnen wollen. Mit Stolz können die Schülerinnen und Schüler auf zwei ereignisreiche Jahre zurückblicken, denn der Unterricht umfasste nicht nur allgemeinbildende und fachspezifische Fächer, sondern wurde durch Projektkompetenz sowie das Arbeiten in einer Übungsfirma praxisnah bereichert.

Ebenso haben sich die Schülerinnen und Schüler des Berufskolleg I aufbauend auf ihrer Mittleren Reife während des vergangenen Schuljahrs Grundlagen wirtschaftlichen Wissens angeeignet. Im Fach Übungsfirma des gleichnamigen Profils arbeiten die Schülerinnen und Schüler praktisch wie in einem Büro eines echten Handelsunternehmens. Der Einsatz einer Integrierten Unternehmenssoftware (IUS) ist selbstverständlich. So lernten sie, ihre Arbeit selbstständig zu organisieren und Verantwortung für ihr Tun zu übernehmen. In den übrigen betriebswirtschaftlichen Fächern werden die Berufsschulinhalte des ersten Ausbildungsjahres des Berufes Kaufmann / -frau im Groß- und Außenhandel behandelt. Auch das Profil „Wirtschaft und Datenverarbeitung“ bietet den Absolventen viele im Bürobereich wichtige kaufmännische Inhalte und im Fach Geschäftsprozesse den Einsatz einer Integrierten Unternehmensoftware. In beiden Profilen haben allgemeinbildende Fächer einen hohen Stellenwert. Somit können die Absolventinnen und Absolventen nach Abschluss des Berufskolleg I einen Lehrberuf auch außerhalb des kaufmännischen Bereiches ergreifen. Bei entsprechender Qualifikation ist aber auch eine Fortsetzung der Schullaufbahn im kaufmännischen Berufskolleg II denkbar, an dessen Ende sie die Fachhochschulreifeprüfung ablegen, die Ihnen die Chance eines Studiums an einer Fachhochschule bietet. Sie sind bei der Auswahl des Studienfaches nicht an die kaufmännische Richtung gebunden.

Im Einzelnen haben bestanden:

Klasse: BK I Profil „Wirtschaft und Datenverarbeitung“ - Klasssenlehrer: German Zipf

Dorien Allmann, Werbach-Gamburg; Cihad Aydemir, Dorfprozelten; Skally Rona Esagholian, Wertheim; Moritz Falb, Tauberbischofsheim; Leonie Freundschig, Werbach-Niklashausen; Claudia Gosner, Külsheim (Preis 1,7); Tobias Höpfl, Tauberbischofsheim-Dittigheim; Marco Köhler, Tauberbischofsheim; Tom-Cavit Kritz, Großrinderfeld; Amelie Reiner, Wertheim-Nassig; Sascha Röchner, Tauberbischofsheim; Philipp Sack, Tauberbischofsheim; Cettina Sambataro; Wertheim-Dietenhan; Daniel Schelkunov, Tauberbischofsheim; Ronja Schneider, Külsheim-Steinbach; Jennifer Suvorov, Dorfprozelten (Preis 1,2); Robin Thoma, Großrinderfeld; Martin Wagner, Großrinderfeld-Gerchsheim; Vincent Zwingmann, Werbach

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Klasse: BK I Übungsfirma Profil „Verzahnung mit dualen Ausbildungsberufen“ - Klassenlehrerin: Sonja Hamann

Cheyenne Endresen, Tauberbischofsheim; Noemi Felisiak, Königheim; Florian Frank, Königheim; Patrick Geldt, Werbach-Gamburg; Olcay Gündüz, Tauberbischofsheim; Nina Heß, Külsheim (Lob 1,9); Lukas Hönninger, Tauberbischofsheim; Michael Ishak, Tauberbischofsheim; Luisa Knebel, Külsheim-Uissigheim; Andrea Kremer, Tauberbischofsheim; Nick Kronenberger, Werbach-Wenkheim; Pascal Riegler, Tauberbischofsheim; René Riegler, Tauberbischofsheim; Jana Rusniceno, Tauberbischofsheim; Laura Sinner, Tauberbischofsheim; Lukas Vollmer, Freudenberg-Rauenberg; Anna Wiesemann, Werbach-Niklashausen; Pia Wünsch, Tauberbischofsheim

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Klasse: Berufsfachschule für Wirtschaft - Klassenlehrer: Christian Lauer

Evelyn Baus, Külsheim; Carlos Böhrer, Külsheim-Uissigheim; Noah Clarks, Kirchheim; Leon Dörzbacher, Höpfingen; Elias Drawert, Tauberbischofsheim; Carlos Goldschmitt, Külsheim-Eiersheim; Lukas Groß, Wittighausen-Unterwittighausen; André Günther, Großrinderfeld; Milena Kapf, Grünsfeld-Zimmern (Lob 2,0); Diyar Kara, Grünsfeld-Zimmern; Jasmin Klein, Tauberbischofsheim; Nicole Kotrin, Tauberbischofsheim; Lara Scheifele, Tauberbischofsheim-Hochhausen; Lisa-Christin Schmidt, Tauberbischofsheim-Dittwar; Alina Specht, Tauberbischofsheim; Yalcin Uras, Tauberbischofsheim; Mara Sofie Voeste, Tauberbischofsheim (Lob 2,0); Florian Weber, Lauda-Königshofen-Lauda; Vanessa Werner, Ahorn-Buch

Für besondere Leistungen erhielten einen Preis bzw. eine Belobigung:

BK I Profil „Wirtschaft und Datenverarbeitung“: Claudia Gosner, Külsheim (Preis 1,7); Jennifer Suvorov, Dorfprozelten (Preis 1,2)
BK I Übungsfirma Profil „Verzahnung mit dualen Ausbildungsberufen“: Nina Heß, Külsheim (Lob 1,9)
Berufsfachschule für Wirtschaft: Milena Kapf, Grünsfeld-Zimmern (Lob 2,0); Mara Sofie Voeste, Tauberbischofsheim (Lob 2,0)

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„BEST“-Seminar an der Kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim (04. / 18. Juli 2017)

Tauberbischofsheim: „Was machst du nach der Schule oder dem Abi?“ – „Keine Ahnung.“ So antworten viele, wenn nicht sogar die meisten Schüler. Die Zukunft bereitet ihnen, je näher der Zeitpunkt des Schulabschlusses kommt, Angst. Wie „ein Labyrinth ohne Ausgang“ baue sich die Entscheidung für eine Ausbildung oder ein Studium vor ihnen auf, so eine Teilnehmerin zu Beginn des Seminars. Um mehr Licht ins Dunkel zu bringen, bietet das Land Baden-Württemberg den Ratsuchenden die Möglichkeit, an einem Berufs- und Studienorientierungsseminar (BEST) teilzunehmen.
An der Kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim fand unter der Leitung von Tanja Zeiner (Abi-Beraterin bei der Arbeitsagentur Tauberbischofsheim) und Caspar Wiechert (Lehrkraft an der KSTBB) ein solches BEST-Seminar statt. An zwei Tagen konnte eine Gruppe von 22 Schülern, die sich aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen und Schulorten zusammensetzte, herausfinden, für welche Berufe sie die besten Voraussetzungen mitbringen. Dabei sollten sie unter anderem eine detaillierte Analyse ihrer Hobbys oder eines Traumberufes durchführen.
Der erste Seminartag widmete sich hauptsächlich dem Erkennen eigener Fähigkeiten, Interessen und Werte. Dabei kamen zahlreiche interaktive Übungen zum Einsatz, die für verschiedene Blickwinkel und eine abwechslungsreiche Gestaltung des Seminarprogramms sorgten. Der zweite Tag diente dazu, die gesammelten und zusammengetragenen Informationen des ersten Tages sowie die Ergebnisse der Hausaufgaben, die u.a. aus einem Orientierungstest und einer Fremdeinschätzung bestanden, zusammenzuführen und in einen Entscheidungsprozess überzuleiten. Dieser wurde durch eine angeleitete Internetrecherche gestützt.
Die abschließende Evaluation zeigte, dass die Ziele des Seminars für die meisten Teilnehmer gut erreicht wurden. Es ist in zwei intensiven Seminartagen gelungen, den jungen Menschen Wege aufzuzeigen, wie sie eigene Stärken und Interessen entdecken, diese mit Ideen für Berufe oder Studienmöglichkeiten in Verbindung bringen und Wege zur Entscheidung finden können. So zeige sich nun „ein Labyrinth mit Ausgang“, wie es eine Teilnehmerin bei der Abschlussrunde zusammenfasste, der auch zu finden sei.
Am 30.01. und 08.02.2018 wird deshalb ein weiteres BEST-Seminar an der Kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim angeboten, zu dem man sich bereits jetzt unter www.bw-best.de anmelden kann.

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Ein gutes Fundament für das Berufsleben (Berufskolleg II)

Tauberbischofsheim. Freuen konnten sich 42 Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs II (BK II) Profil „Wirtschaft und Datenverarbeitung“ sowie des Berufskollegs II Übungsfirma Profil „Verzahnung mit dualen Ausbildungsberufen“ der Kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim, denn sie bestanden nach einem Jahr intensiven Lernens und Vorbereitung ihre Abschlussprüfung. Am vergangenen Mittwoch bekamen sie von ihren Klassenlehrern, Caspar Wiechert und Gunther Mulz, ihr Zeugnis überreicht. Damit haben die Absolventinnen und Absolventen die Fachhochschulreife geschafft und ihre Schullaufbahn erfolgreich beendet.
Ziel des Berufskollegs ist es, Absolventen auf das Berufsleben vorzubereiten, ohne die allgemeinbildenden Fächer einer Vollzeitschule zu vernachlässigen. Im Berufskolleg II „Wirtschaft und Datenverarbeitung“ geschieht das, indem zusätzlich wirtschaftliches Wissens sowie Kenntnisse in der Datenverarbeitung vertieft werden. Die Besonderheit des Berufskollegs II mit der Profilrichtung „Übungsfirma - Verzahnung mit dualen Ausbildungsberufen“ liegt darin, dass die Schülerinnen und Schüler unter anderem den gesamten Lehrstoff der Berufsschule im dreijährigen Ausbildungsberuf Groß- und Außenhandelskaufmann/-kauffrau vermittelt bekommen. Des Weiteren lernen sie insbesondere im Fach Übungsfirma die in einem Betrieb anfallenden kaufmännischen Tätigkeiten kennen, indem sie die Rollen von Mitarbeitern und Geschäftsleitung einnehmen und in diesem Bereich alle Prozesse allein oder im Team praktisch ausführen. Ein vierwöchiges Pflichtpraktikum im kaufmännischen Bereich verstärkt die Praxisnähe. Durch diese besondere Ausbildung wird ein Fundament gelegt, das die Chancen der Absolventen auf dem Arbeitsmarkt erhöht.
Dieses Profil des Berufskollegs wird in Baden-Württemberg nur an der kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim angeboten und ermöglicht den Absolventen eine Verbesserung ihrer Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz.

Im Einzelnen haben bestanden:

Klasse: BK II D/1 Wirtschaft und Datenverarbeitung - Klasssenlehrer: Caspar Wiechert

Elene Axmann, Tauberbischofsheim (Preis 1,5); Laura Bauer, Königheim; Benedikt Bienert, Külsheim; Jessica Cheregi, Tauberbischofsheim; Emma Dosch, Wertheim-Reicholzheim; Vanessa Felix, Wertheim; Carlo Hartnagel, Tauberbischofsheim; Leonie Hemlein, Tauberbischofsheim-Dittwar; Nina Hochstatter, Külsheim; Alina Hofmann, Tauberbischofsheim-Distelhausen; Nora Hofmann, Großrinderfeld; Julia Kadulin, Tauberbischofsheim; Ninthujan Kangesan, Tauberbischofsheim-Impfingen; Georgios Marius Leber, Lauda-Königshofen-Unterbalbach; Mikael Malki, Tauberbischofsheim; Moritz Paul, Werbach; Emilie Perschke, Tauberbischofsheim- Impfingen; Celine Scheida, Tauberbischofsheim; Lea Schlegelmilch, Königheim; Tessa Schubert, Tauberbischofsheim-Dittigheim; Barbara Siqueira, Königheim; Anna Skazel, Wittighausen-Unterwittighausen; Michelle Spies, Tauberbischofsheim-Dittwar; Sascha Waldherr, Tauberbischofsheim

2017 BK II D1 250

Klasse: BKII D/2 Wirtschaft und Datenverarbeitung - Klassenlehrer: Gunther Mulz

Devid Heibel, Lauda-Königshofen-Lauda; Sofie Kaluza, Wertheim; Tuce Kandaz, Marktheidenfeld; Lars Konze, Bad Mergentheim-Wachbach; Annika Kromm, Krautheim-Klepsau; Dilara Ökzan, Stadtprozelten; Maike Schnellbach, Freudenberg; Vivien Warmula, Lauda-Königshofen-Unterbalbach

2017 BK II DV 250

Klasse: BKII Ü Übungsfirma - Klassenlehrer: Gunther Mulz

Yigit Dinekli, Wertheim-Wartberg; Leona Flegler, Wertheim-Urphar (Lob 2,0); Sarah Gerstner, Tauberbischofsheim-Hochhausen; Samirah Grein, Freudenberg-Boxtal; Marie-Lena Kranz, Werbach-Werbachshausen; Laura Mclaughlin, Tauberbischofsheim; Selina Schleßmann, Wertheim-Sachsenhausen; Svenja Schunder, Werbach; Jakob Väth, Tauberbischofsheim-Dittigheim; Laura Weimer, Wertheim-Nassig

Für besondere Leistungen erhielten einen Preis bzw. eine Belobigung:
Elena Axmann, Tauberbischofsheim-Distelhausen (Preis,1,5) (Berufskolleg II Datenverarbeitung) und Leona Flegler, Wertheim-Urphar (Lob 2,0) (Berufskolleg II Übungsfirma)

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Mut als „Anagramm von Glück“ – Mut als Voraussetzung zum „glücklich sein“


Festliche Abschlussfeier des Wirtschaftsgymnasiums Tauberbischofsheim und Übergabe der Abiturzeugnisse sowie der Fachpreise


Scheffelpreis 2017 Tauberbischofsheim. Für 83 Abiturientinnen und Abiturienten des Wirtschaftsgymnasiums Tauberbischofsheim hieß es am Dienstag, den vierten Juli, bei einer von den Schülern selbst gestalteten Feier von der Schule und ihren Lehrern Abschied zu nehmen. Die Festhalle war zu diesem Zweck besonders schön geschmückt und alle, die den Abiturienten wichtig waren, Eltern, Verwandte, Freunde waren geladen, um diesen besonderen Tag gemeinsam zu feiern. Dabei führten die Abiturienten Erwin Miller und Lucas McLaughlin durch das Programm des Abends.
Als erster ergriff der Schulleiter, Robert Dambach, das Wort und begrüßte die Gäste.
In seiner Rede stellte Dambach die Frage: Hat Glück einen Namen? Welche Voraussetzung braucht es, um glücklich zu sein? Dambach verwies darauf, dass die Bevölkerung der Industrienationen bei einer Umfrage zu ihrem persönlichen Glückzustand die hinteren Plätze der Rangliste aller befragten Länder belegten. Vordere Plätze nahmen hingegen Länder wie Bangladesch oder Aserbeidschan ein, deren Bevölkerung nicht gerade im Wohlstand lebt. Wohlstand, so der Schulleiter, sei daher wohl keine Voraussetzung, um Glück zu empfinden, um glücklich zu sein: „Weder Wohlstand, noch Reichtum, noch Geschlecht oder Intelligenz entscheiden maßgeblich über unser persönliches Glück“, so Dambach. Vielmehr ergebe sich Glück aufgrund der inneren Einstellung, wie der amerikanische Motivationstrainer Dale Carnegie erläutert: „Glück hängt nicht davon ab, wer du bist oder was du hast; es hängt nur davon ab, was du denkst.“ Betrachte man das, was die Literaten und Philosophen über die Geschichte hinweg als Rat zum „glücklich sein“ gegeben haben, so gibt es laut Dambach drei Facetten von „Glück“ und „glücklich sein“, die einen wichtigen Rahmen für jedes persönliche Glück bilden könnten, nämlich dass man die Herausforderungen im Leben annimmt und besteht, dass man nicht Egoismus, sondern soziales Verhalten zum Lebensprinzip macht und dass man optimistisch ist und sich selbst annimmt. Wenn das alles zum „glücklich sein“ gehöre, dann hieße das aber auch, tätig zu werden und sich sein persönliches Glück immer wieder neu zu erarbeiten. Mit dem bestandenen Abitur hätten die Schüler ihren ganz individuellen Glückszugang für die Abiturfeier geschaffen. Nun sollten die Abiturienten dieses einmalige Glücksgefühl mit in die weitere Zukunft, nach der Schule, hinübernehmen. „Ich wünsche euch ganz viel dauerhaftes Glück in eurem Leben – alles Glück der Welt für eure Zukunft“. Mit diesem Wunsch beendete Dambach seine Ansprache an die Abiturienten.

Jochen Müssig, Schuldezernent des Main-Tauber-Kreises, schloss sich den Worten des Schulleiters an und hob in seiner Ansprache die Vorzüge des Main-Tauber-Kreises für Ausbildung und Beruf hervor – dieser biete durch die hier anwesenden Firmen, die zu den führenden Firmen weltweit gehörten, beste Karrierechancen.
Auch der Fraktionsvorsitzende der CDU im Landtag von Baden-Württemberg und selbst einst Absolvent des Wirtschaftsgymnasiums Tauberbischofsheim, Professor Dr. Wolfgang Reinhart, war gekommen, um den Abiturienten zu ihrem Abschluss zu gratulieren. In seiner Rede betonte er, keine Generation vorher habe solche Chancen und Möglichkeiten gehabt wie die heutige. Auch er rief die Schüler dazu auf, dem Land Baden-Württemberg und dem Main-Tauber-Kreis treu zu bleiben: „Wir brauchen euch junge Leute – das Land Baden-Württemberg bietet vieles an“, so seine Worte. Denn Abitur bedeute zum einen, die Verantwortung für sich selbst, zum anderen aber auch, Verantwortung in der Gesellschaft und für die Demokratie zu übernehmen. Er hoffe, die Schüler suchten und fänden das Richtige im Leben, etwas, das motiviert und Freude macht, denn dann sei der Beruf keine Belastung, dann empfinde man ihn nicht als „Arbeits-“, sondern als „Lebenszeit“. „Lernt fürs Leben, für euch persönlich“, so Reinhart am Ende seiner Grußworte an die Abiturienten.

Der Rede Reinharts schlossen sich die Grußworte des Bürgermeisters Wolfgang Vockel, der ebenso wie Jochen Müssig und Wolfgang Reinhart auf die Vorzüge eines Lebens im Main-Tauber-Kreis hinwies, sowie die des Elternbeiratsvorsitzenden Albrecht Kraft an. Albrecht Kraft knüpfte an Wolfgang Vockel an, der in seiner Rede erläuterte, dass es im Leben nie zu spät sei, seinen Horizont zu erweitern und etwas völlig anderes zu machen sowie dass jeder den für ihn passenden Weg individuell suchen sollte, um erfolgreich zu sein. Kraft ergänzte dies, indem er die Abiturienten darauf hinwies, dass man nicht sein Leben lang in einem Beruf arbeiten müsse; Hauptsache sei, dass man an dem, was man tut, Freude habe.

Im Anschluss an die Grußworte verliehen Frank Knenlein von der Druckerei Knenlein sowie Norbert Prause, Leiter der Personalabteilung der Firma Lauda den Preis des Förderkreises der Wirtschaftsjunioren an Antonia Ettrich. Verbunden ist mit diesem Preis ein vierwöchiges Auslandspraktikum bei der Firma Lauda-Ultracool in Spanien, in der Nähe von Barcelona.

Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete dann im Folgenden die Übergabe der Zeugnisse und der Fachpreise an die Abiturienten. Klassenweise wurden diese von den Stammkurslehrern Frau Kathrin Link, Frau Schlosser-Helbig, Herr Christian Link und Frau Froitzheim an die Schüler ausgehändigt.
Einen Preis für sehr gute Gesamtleistungen erhielten dabei Marte Ruth Dogan (1,1), Antonia Ettrich (1,1), Chantal Reinhard (1,2), Lea-Marie Heim (1,3), Marie Schimpf (1,3), Klara Banzer (1,4), Amelie Göbel (1,4), Alica Wolpert (1,4), Rixa Maria Becker (1,5), Sven Dertinger (1,5), Nils Eisenhauer (1,5), Nina Nahm (1,5), Melissa Weber (1,5), Sabrina Kurz (1,6), Jasmin Mücke (1,6), Pauline Sturm (1.6), Marvin Baumann (1,7), Michél Fischer (1,7) sowie Jessica Grill (1,7).
Darüber hinaus erhielten folgende Schüler eine Belobigung: Michelle Bedlewski (1,8), Kira Eifler (1,8), Christopher Frank (1,8), Katharina Löblein (1,8), Barbara Lutz (1,8), Maximilian Müller (1,8), Vanessa Spörer (1,8), Jessica Lucie Abendschein (1,9), Klemens Kronhofmann (1,9), Hanna Mach (1,9), Derya Polat (1,9), Clara Zwerger (1,9), Marius Baumann (2,0), Jonathan von Knobelsdorff-Brenkenhoff (2,0), Lukas Reinhard (2,0) sowie Sebastian Sigmund (2,0).
Fachpreise wurden an Schüler vergeben, die in den einzelnen Fächern eine besonders gute Leistung erzielt haben (siehe Kasten).
Mit der Rede der diesjährigen Scheffelpreisträgerin, Barbara Lutz, endete der offizielle Teil der Veranstaltung. Barbara Lutz griff in ihrer Rede das Thema von Robert Dambach wieder auf und bezog sich auf die Poetry-Slammerin Julia Engelmann, die in einem ihrer Gedichte die Suche nach dem Glück folgendermaßen ausdrückte: „Und lass mal an uns selber glauben, / ist mir egal, ob das verrückt ist, / und wer genau guckt, sieht, /dass Mut auch bloß ein Anagramm von Glück ist“. Wenn Mut ein Anagramm von Glück ist, so Lutz, bedeute dies, dass wir für ein glückliches Leben Mut brauchen, nicht immer den leichteren Weg zu wählen, sondern vielmehr für das kämpfen sollten, was uns gegeben ist: Man sollte Mut haben, Fehler zu machen, Mut haben für seine Werte zu stehen, seine eigene Meinung zu sagen, Mut haben, der zu sein, der man ist. Wenn man das beherzige, könne man seine ganz eigene Lebensgeschichte schreiben, zumal viele Geschichten noch darauf warteten, weiter erzählt zu werden. Wir, so Barbara Lutz, könnten einen kleinen Teil dazu beitragen, sei es beim Umweltschutz, bei den Menschenrechten, bei einem geeinten Europa. So forderte sie am Ende ihrer Rede ihre Mitabiturienten auf: „Lasst uns Geschichten schreiben, an die wir einmal gerne zurückdenken - oder, um es mit den Worten von Julia Engelmann zu sagen: ‚Also los, schreiben wir Geschichten, die wir später gern erzählen‘, denn ‚eines Tages, Baby, werden wir alt sein (…) und an all die Geschichten denken, die für immer unser sind.‘“

Fachpreisträger:
Für besondere Leistungen in einem Abiturfach wurden Fachpreise an folgende Schüler verliehen:
Deutsch-, Scheffelpreis: Barbara Lutz; Wirtschaft: Marte Ruth Dogan; Englisch: Michél Fischer, Spanisch: Antonia Ettrich; Mathematik: Antonia Ettrich; Geschichte mit Gemeinschaftskunde: Klemens Kronhofmann; katholische Religionslehre: Hannah Mach; evangelische Religionslehre: Chantal Reinhard; Ethik: Mediha Sen; Biologie: Marte Ruth Dogan; Chemie: Nils Eisenhauer; Physik: Klara Banzer; Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft: Klara Banzer, Marius Baumann, Fabian Pohlink; Informatik: Maximilian Müller, Wirtschaftsinformatik: Fabian Pohlink; Wirtschaftsgeographie: Lea-Marie Heim; Literatur: Nele Günther; Psychologie: Clara Zwerger; Sport (weiblich): Chantal Reinhard; Sport männlich: Henry Hoffmann; Preis für Vereinbarkeit von Leistungssport und Schule: Rico Braun

 

Abiturienten des Wirtschaftsgymnasiums Tauberbischofsheim 2017

 Gesamtbild Abi 2017 400

Zweimal Traumnote 1,1: Antonia Ettrich und Marte Ruth Dogan

Allgemeiner Notendurchschnitt: 2,2


Lucie Abendschein, Tauberbischofsheim; Joana Appold, Tauberbischofsheim; Klara Banzer, Großrinderfeld; Marius Baumann, Wertheim; Marvin Baumann, Tauberbischofsheim; Tamara Baumann, Großrinderfeld; Anja Baumann, Großrinderfeld; Rixa Maria Becker, Würzburg; Ceyda Bedir, Lauda-Königshofen; Michelle Bedlewski, Gamurg; André Berberich, Gissigheim; Janik Bischof, Hundheim; Gina Braun, Tauberbischofsheim; Rico Braun, Tauberbischofsheim; Marcel Buchinger, Lauda-Königshofen; Sven Dertinger, Lauda-Königshofen; Marte Ruth Dogan, Dittigheim; Kira Eifler, Tauberbischofsheim; Martin Eisenhauer, Külsheim; Nils Eisenhauer, Schweinberg; Annabel Endres, Grünsfeld; Antonia Ettrich, Dittigheim; Laila Fallert, Grünsfeld-Hausen; Tatjana Feick, Schönfeld; Michél Fischer, Gerlachsheim; Simon Forst, Tauberbischofsheim; Christopher Frank, Tauberbischofsheim; Samantha Gerstner, Grünsfeld; Amelie Göbel, Eiersheim; Gülsüm Gökoluk, Külsheim; Jessica Grill, Wenkheim; Nele Günther, Lauda-Königshofen; Philina Hahn, Tauberbischofsheim; Luisa Hehn-Mark, Krensheim; Lea-Marie Heim, Gissigheim; Jannik Hernold, Külsheim; Henry Hoffmann, Tauberbischofsheim; Andrea Hofwalt, Moos; Konstantin Hönninger, Dittigheim; Christian Kemmer, Sachsenflur; Marc-Kevin Kinscher, Lauda-Königshofen; Linda Kißner, Igersheim; Max Kneucker, Wenkheim; Jonathan von Knobelsdorff-Brenkenhoff, Külsheim; Dennis Kraft, Grünsfeld; Anita Kreutzer, Tauberbischofsheim; Klemens Kronhofmann, Gerlachsheim; Sabrina Kurz, Külsheim; Katharina Löblein, Herbsthausen; Barbara Lutz, Vilchband; Hannah Mach, Großrinderfeld; Karina Mantai, Tauberbischofsheim; Lucas Mc Laughlin, Tauberbischofsheim; Maximilian Mészáros, Tauberbischofsheim; Erwin Miller, Külsheim; Eduard Mock, Külsheim; Jasmin Mücke, Lauda-Königshofen; Maximilian Müller, Gerlachsheim; Nina Nahm, Werbach; Markus Pauly, Külsheim; Fabian Pohlink, Tauberbischofsheim; Derya Polat, Gamburg; Anna Reibenspiess, Gamburg; Lukas Reinhard, Brehmen; Chantal Reinhard, Tauberbischofsheim; Anna Reinhart, Großrinderfeld; Nathalie Ringelmann, Großrinderfeld; Katharina Schäffner, Marbach; Lukas Schäffner, Grünsfeld; Larissa Scherer, Gerlachsheim; Marie Schimpf, Dittigheim; Felix Schlör, Vilchband; Linus Schrank, Ilmspan; Mediha Sen, Lauda-Königshofen; Sebastian Sigmund, Dittigheim; Vanessa Spörer, Dittigheim; Pauline Sturm, Tauberbischofsheim; Nora Veith, Buch; Melissa Weber, Hundheim; Anna Wiltschek, Werbach; Alica Wolpert, Gerlachsheim; Patrick Zoubek, Werbachhausen; Clara Zwerger, Dienstadt;

 

Erfolgreicher Abschluss der Kaufmännischen Berufsschule

Tauberbischofsheim. Einen Grund zum Feiern hatten in diesem Jahr 90 Schülerinnen und Schüler der kaufmännischen Berufsschule Tauberbischofsheim. Nach zwei bzw. drei Jahren dualer Ausbildung in Schule und Betrieb haben sie nun ihre theoretische Prüfung an der Schule bestanden und bekamen am letzten Donnerstag im Beisein der Ausbildungsbetriebe und Eltern in einer feierlichen Abschlussfeier ihr Zeugnis überreicht.
Studiendirektor Albrecht Rudolf, Abteilungsleiter der Berufsschule und stellvertretender Schulleiter der kaufmännischen Schule, beglückwünschte die Absolventinnen und Absolventen zu ihrem Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler haben nun einen besonders herausragenden Lebensabschnitt erreicht und damit einen wahren Grund zum Feiern. Auch Herr Dezernent Müssig, Vertreter des Schulträgers Landratsamt Main-Tauber-Kreis, lobte das Engagement und die Ausdauer der Auszubildenden und ermunterte sie, sich nun den Herausforderungen der Arbeitswelt vor allem hier im Main-Tauber-Kreis zu stellen.
Im Anschluss daran gratulierte Oberstudiendirektor Robert Dambach, Schulleiter der kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim den Absolventinnen und Absolventen zum Bestehen ihrer Abschlussprüfung und betonte die Besonderheit und Wichtigkeit einer dualen Berufsausbildung und deren herausragende Stellung in unserer Wirtschaft. Mit dem Abschluss der Ausbildung haben die Auszubildende ein Fachwissen erlangt, das für eine moderne Industriegesellschaft unverzichtbar ist.
Stellvertretend für alle Schülerinnen und Schüler bedankten sich Julia März und Manuel Vath bei ihren Klassen- und Fachlehrern und allen Beteiligten für die Unterstützung, die sie erhielten und ohne die sie ihr Ziel nicht erreicht hätten. Ein besonderer Dank galt den Ausbildungsbetrieben. Denn gerade sie haben während der Ausbildungsdauer die Auszubildenden nicht nur fachlich weitergebracht, sondern auch die jungen Menschen unterstützt und geprägt., was sowohl für die Schülerinnen und Schüler als auch für die Schule einen außerordentlichen Erfolg darstellt.
Von allen 90 Teilnehmern haben alle den schulischen Teil bestanden
Im Anschluss daran überreichten die jeweiligen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer die Zeugnisse sowie Lob und Preise für besonders herausragende Leistungen.
Besonders hervorzuheben ist, dass in diesem Schuljahr insgesamt 21 Preise sowie 17 Belobigungen für besonders herausragenden Leistungen vergeben wurden. Erstmalig in diesem Jahr wurde auch ein Scheffel-Förderpreis an den Auszubildenden Aboubakar Issa Sharmaarke überreicht.

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Kaufmännische Schule Tauberbischofsheim besucht die Hauptversammlung der König und Bauer AG in Würzburg

 

Grupppenbild: WG 12/4 und BKI Wirtschaft- und DatenverarbeitungTauberbischofsheim, 23.05.2017 - 40 Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums 12/4 und des Kaufmännischen Berufskollegs I Wirtschaft und Datenverarbeitung besuchten gemeinsam mit ihren Klassenlehrern Albrecht Rudolf und German Zipf die Hauptversammlung 2017 der König und Bauer AG in Würzburg .
Die Schülerinnen und Schüler erlebten wie die Abstimmung zu den Tagesordnungspunkten bei der Hauptversammlung einer großen Kapitalgesellschaft erfolgt. Die Teilnehmer trafen sich um 10.15 Uhr vor dem Vogel Convention Center in Würzburg, dem Ort an dem der große Druckmaschinenhersteller bereits seit vielen Jahren sein jährliches Aktionärstreffen abhält. Dabei hatten die Schüler die Möglichkeit, den Geschäftsbericht des letzten Jahres zu studieren. Einige Schüler begannen die Aktie zu analysieren und Bilanzkennzahlen auszurechnen. Anschließend ging es zur Agenda über. Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Martin Hoyos begrüßte die Aktionäre. Danach hörten die Schülerinnen und Schüler dem Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden und dem Bericht des Vorstandsvorsitzenden Claus Bolza-Schünemann interessiert zu. Die darauf folgende Aussprache zu den Berichten fiel relativ kurz aus, weil die Aktionäre mit der Entwicklung des Aktienkurses mehr als zufrieden waren.

 

 

Berufskolleg II Übungsfirma der Kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim besucht seine Patenfirma Distelhäuser Brauerei

2017 distel kleinTauberbischofsheim Einblicke in die Berufswelt bekamen die Schülerinnen und Schüler des Berufskolleg II Übungsfirma der Kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim bei einem Besuch der Distelhäuser Brauerei. So konnten die Jugendlichen, die in der Übungsfirma der Schule praxisnah die Abläufe in einer Handelsfirma erlernen, nun auch real die gesamten Abläufe eines Unternehmens kennenlernen und ihre Produktkenntnisse vertiefen. Die Übungsfirma des Berufskollegs II ist schon seit längerer Zeit eng mit der Distelhäuser Brauerei verknüpft, denn die Schülerinnen und Schüler, die in einem Übungsfirmenverbund den Warenhandel fiktiv kennenlernen, vertreiben in diesem Rahmen die Produkte der Distelhäuser Brauerei.
Das Berufskolleg I und II Übungsfirma Verzahnung mit dualen Ausbildungsberufen Fachrichtung Groß- und Außenhandel gibt es in dieser Form im Regierungspräsidium Stuttgart nur an der kaufmännischen Schule in Tauberbischofsheim.
Hier können die Schülerinnen und Schüler in nur zwei Jahren die Fachhochschulreife erlangen und auch den Berufsschulanteil der Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann erwerben.
Mit Einverständnis des Ausbildungsbetriebs ist es später dann auch möglich, innerhalb eines Jahres den betrieblichen Teil der Ausbildung zu absolvieren und mit anschließendem Ablegen der IHK-Prüfung den Abschluss zum Groß- und Außenhandelskaufmann zu komplettieren.

Sollten Sie Interesse haben, können Sie unter der Telefonnummer 09341-60060 direkt Informationen einholen oder sich bis zum 1. März 2017 unter Verwendung des Anmeldeformulars, das sie auf der Homepage der Kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim (www.kstbb.de) herunterladen können, anmelden.

 

DGB- Berufsschultour 2017

KBS- Grundstufe

2017 dgb logo

Für einen ganzen Vormittag kamen Vertreter des DGB, im Rahmen der „DGB-Berufsschultour 2017“ an die Kaufmännische Schule in Tauberbischofsheim.

Was ist die Berufsschultour?
Die Berufsschultour besteht aus einzelnen Projekttagen unter dem Namen "Demokratie und Mitbestimmung (PDM)" an den berufsbildenden Schulen des Landes.

Wie läuft so ein PDM ab und was sind dessen Inhalte?
Beim Projekttag erarbeiten die qualifizierten Teamenden gemeinsam mit den Klassen unter Einsatz verschiedener Methoden Themen wie das Zustandekommen von Tarifverträgen, die gesellschaftlich Verteilung von Gütern in der Gesellschaft und die Aufgabe von Gewerkschaften.

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Main-Tauber-Kreis - von Weltmarktführern und Karriere daheim

Die Wirtschaftsförderung des Main-Tauber-Kreises hat gestern an Ihren Schulen den Vortrag „Main-Tauber-Kreis - von Weltmarktführern und Karriere daheim“ gehalten. Ziel der Vortragsreihe ist, den Landkreis als Wirtschaftsstandort vorzustellen und Schüler für die Region zu begeistern, um der demografischen Entwicklung entgegenzuwirken. Die Themen erstreckten sich von geschichtlichen Hintergründen und Infrastruktur über Branchen und wichtige Wirtschaftsstandorte bis hin zu aktuellen Daten des Arbeits- und Ausbildungsmarkts. Der Referent, Herr Jens Arne Männig, stellte ebenso Unternehmen aus dem direkten, räumlichen Umfeld der Schule, des Handwerks sowie Universitäten und Hochschulen im näheren Umkreis vor.

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(Bilder: Landratsamt Main-Tauber-Kreis)

 

Gründung eines Fördervereins

Bedürftige Schüler unterstützen, Mittel für zusätzliche Bildungsmaßnahmen bereitstellen, das kann nur ein Förderverein leisten. Am letzten Donnerstag trafen sich daher Vertreter der Kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim sowie aus Unternehmen der Region und der Elternschaft zur Gründungssitzung eines Fördervereins für die Kaufmännische Schule. Die Wahl, die während der Gründungssitzung durchgeführt wurde ergab folgendes Ergebnis: Zum Vorsitzenden des Vereins wurde Michael Grethe, Geschäftsführer der Fränkischen Nachrichten gewählt. Den zweiten Vorsitz stellt Robert Dambach, Schulleiter der Kaufmännischen Schule. Das Amt des Kassenprüfers übernimmt Max Braun von der Sparkasse Tauberfranken, Kassier wurde Günter Krajewski, Abteilungsleiter des Wirtschaftsgymnasiums Tauberbischofsheim und zur Schriftführerin wurde Dagmar Plappert gewählt, die Lehrerin an der Kaufmännischen Schule ist.

Vorsitzender und Stellvertreter betonten die Wichtigkeit einer Mitgliedschaft im Förderverein, vor allem im Hinblick auf die Bildung und Ausbildung der Jugendlichen im Kreis und hoffen auf viele neue Mitglieder, die diesen Verein finanziell unterstützen oder aber auch bereit sind, sich für die Belange des Fördervereins zu engagieren. Für weitere Informationen können sich Interessierte an die Kaufmännische Schule Tauberbischofsheim unter der Telefonnummer 09341/60060 wenden.

2016 FoerderV

 

 

 

 

Kompetenztage 2016 am Wirtschaftsgymnasium

Wie schon in der vergangenen Zeit fanden auch in diesem Jahr wieder die Kompetenztage in den Eingangsklassen des Wirtschaftsgymnasiums statt. Ziel ist es dabei, die Schülerinnen und Schüler in Sachen Präsentation, Rhetorik und Erstellen einer Gliederung fit zu machen. Da die Jugendlichen in den kommenden Jahren am Wirtschaftsgymnasium und später auch im Studium immer wieder mit der Anfertigung von Seminararbeiten oder Hausarbeiten und den verschiedensten Präsentationen im Rahmen der GFS, des Seminarkurses oder dann im Abitur der Präsentationsprüfung konfrontiert werden, haben sie während der Kompetenztage die Möglichkeit, die notwendigen Methoden und Schritte für eine gelungene Arbeit zu erlernen. Dabei kamen in diesem Jahr erstmals auch die Schülertablets erfolgsreich zur Anwendung. Rund 90 Schülerinnen und Schüler nahmen in diesem Jahr an den Kompetenztagen teil und konnten am Ende des zweiten Tages das Erlernte in einer kleinen Präsentation umsetzen.