Das Wirtschaftsgymnasium der Kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim hat kürzlich 62 Abiturientinnen und Abiturienten in der Stadthalle verabschiedet. Im Beisein von rund 450 Angehörigen sowie Lehrern und Lehrerinnen nahmen die Absolventen ihre Zeugnisse entgegen. Die Abschlussklassen hatten die Veranstaltung selbst geplant und organisiert. Sükran Erginbas und Maximilian Karl führten als Moderatorenteam durch den Abend.
Gute Rahmenbedingungen für gute Bildung
„Ohne die verlässliche Unterstützung unseres Schulträgers wären wir heute nicht so gut aufgestellt. Gute Bildung braucht gute Rahmenbedingen, dafür sind wir sehr dankbar. Gerade in Zeiten angespannter Haushaltslagen weiß ich die Verbundenheit des Landkreises mit unserer Schule sehr zu schätzen“, betonte Schulleiter Frank Stephan. Auch die Rolle der Lehrkräfte wurde hervorgehoben: Sie seien nicht nur Wissensvermittler, sondern oft auch Ratgeber, Mutmacher und wichtige Bezugspersonen. Daneben dankte Stephan auch dem Schulpersonal im Hintergrund sowie den Eltern und Angehörigen, die die jungen Menschen in ihrer Schulzeit begleitet und unterstützt haben. Den Absolventen des Abi-Jahrgangs 2026 wünschte Frank Stephan alles Gute auf ihrem weiteren Weg. „Genießen Sie Ihre ganz persönliche Erfolgsgeschichte, bleiben Sie der Region und der Kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim weiterhin eng verbunden.“
Ursula Mühleck, Dezernentin des Main-Tauber-Kreises für Kreisentwicklung und Bildung, zeigte sich überzeugt, dass im Wirtschaftsgymnasium der Kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim hervorragendes Rüstzeug für Studium, Ausbildung und Beruf vermittelt werde. Der Abiturschnitt von 2,3 sei eine hervorragende Leistung der Absolventen und ein Beleg für den modernen Schulstandort. „Die beruflichen Gymnasien ermöglichen zahlreichen Schülern des Landkreises den Weg zum Abitur. Mit 62 Abiturzeugnissen ist das Wirtschaftsgymnasium eine große und wichtige Säule in der Bildungslandschaft der Region. Um die beruflichen Schulen zukunftsfähig zu halten, werden wir als Landkreis in den kommenden Jahren weiter konsequent in unsere Bildungsstandorte investieren.“ An die Absolventen gerichtet betonte Dezernentin Mühleck: „Das Erkunden der Welt, das Lernen oder Studieren an anderen Orten ist wichtig, jedoch sollten Sie nie die Heimat aus den Augen verlieren. Ich würde mir wünschen, dass Sie nach Ihrem Studium hierher zurückkehren. Die Perspektiven für Ihre ganz persönliche ‚Karriere daheim‘ sind sehr gut.“
Als ehemaliger Abiturient des Wirtschaftsgymnasiums gratulierte Professor Dr. Wolfgang Reinhart MdL per Videobotschaft zu dem erreichten Meilenstein und dem Aufbruch in einen neuen Lebensabschnitt.
Region braucht engagierte Leute
Bürgermeisterin Anette Schmidt betonte die Bedeutung des Wirtschaftsgymnasiums für die Bildungslandschaft in Tauberbischofsheim. „Sie können nicht nur Prüfungen bestehen, sondern große Veranstaltungen wie heute organisieren und eine tolle Atmosphäre schaffen. Zukunft ist der Ort, den wir uns schaffen. Wir haben in Tauberbischofsheim eine hohe Lebensqualität und brauchen engagierte junge Menschen wie Sie“, sagte sie den Abiturientinnen und Abiturienten.
Anja Häffner blickte als Scheffelpreis-Preisträgerin zurück auf die Schulzeit am Wirtschaftsgymnasium und ging auch auf die Herausforderungen der aktuellen Zeit ein. Deutschlehrerin Nicole Stabrey-Blanke überreichte den Scheffelpreis.
Als Elternbeiratsvorsitzende erinnerte sich Melanie Reitmeier an ihre Schulzeit an der kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim. Im Gedächtnis seien ihr das Klassenzimmer, die Lehrkräfte, die Mitschüler und die tollen außerschulischen Aktivitäten geblieben. „Die gemeinsame Verantwortung von Elternhaus und Schule ist damals wie heute ein wichtiger Einflussfaktor für den Schulerfolg.“
„Heute endet, was am 22. Juli 2023 begann. Erinnert Ihr Euch noch an die wichtigsten Fragen? Wer kommt noch hier an die Schule? Wer kommt zu mir in die Klasse? Wie sind die Lehrer? Und alles wurde gut!“, warf Abteilungsleiter Günther Krajewski einen Blick zurück.
Die Preisträger in der Übersicht
Einen Preis für sehr gute Gesamtleistungen erhielten Jannis Gagalick (1,1), Julia Michel (1,2), Maximilian Karl (1,3), Anna Remspecher (1,3), Victoria Protsch (1,4), Hannah Krajewski (1,5) und Johannes Bauer (1,6).
Eine Belobigung für gute Gesamtleistungen erhielten Mia Brennfleck (1,8), Elisa Barthel (1,9), Magdalena Drasko (1,9), Raphael Lehmann (1,9), Elia Rackow (1,9), Amelie Fünkner (2,0), Aliyah Quenzer (2,0), Aurelia Rappelt (2,0) und Mia Schultheiß (2,0).
Für besondere Leistungen in einem Abiturfach wurden Fachpreise an Anja Häffner (Deutsch erhöhtes Niveau und Scheffelpreis Buch und Urkunde), Jannis Gagalick (Deutsch grundlegendes Niveau sowie Wirtschaft und Südwestmetall), Hannah Krajewski (Englisch und Spanisch), Julia Michel (Mathematik erhöhtes Niveau), Victoria Protsch (Mathematik grundlegendes Niveau), Johannes Bauer (Geschichte/Gemeinschaftskunde und Historischer Verein für Württembergisch Franken), Julia Michel (Katholische Religionslehre), Aleksa Rerich (Evangelische Religionslehre), Charlotte Münch (Ethik), Mia Brennfleck (Biologie), Anna Remspecher (Physik und DPG mit Buchpreis), Maximilian Karl (DPG und Informatik), Emily Firmbach, Aliyah Quenzer, Kiara Quenzer, Anja Häffner, Samantha Peterek (alle Psychologie), Jannis Gagalick (Privates Vermögensmanagement), Elisa Barthel (Sport weiblich), Jannis Gagalick (Sport männlich), Hanna Krajewski (Global Studies) und Jannis Gagalick (Vorschlag für Studienstiftung des deutschen Volkes) vergeben.

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