Pressearchiv

KSTBB – Partner Fränkische Nachrichten

Presseartikel

von und über die Kaufmännische Schule Tauberbischofsheim

12. April 2022

„Schüler sammelten für Ukraine-Flüchtlinge“

Die SMV der KSTBB sammelte Geld- und Sachspenden für Geflüchtete aus der Ukraine.

zum Artikel (pdf)

7. Juli 2021

„Gutes Rüstzeug für beruflichen Weg erhalten“

Grund zum Feiern hatten in diesem Jahr 70 Schüler der Kaufmännischen Berufsschule Tauberbischofsheim. Nach zwei beziehungsweise drei Jahren dualer Ausbildung in Schule und Betrieb haben sie ihre Prüfungen bestanden.

zum Artikel (pdf)

Erfolgreiche Absolventen: Das Bild zeigt die Preisträger des Abschlussjahrgangs an der Kaufmännischen Berufsfachschule Tauberbischofsheim.

Eingangsbereich Kaufmännische Schule Tauberbischofsheim (KSTBB)

4. Januar 2021

Pädagogisch immer auf der Höhe der Zeit

Die Kaufmännische Schule Tauberbischofsheim feiert am 10. Januar ihren 100. Geburtsstag. Dies ist ein gebührender Anlass, in die Annalen der Bildungseinrichtung zu schauen.

zum Artikel (pdf)

Udo Mader (Abteilungsleiter KBS) und die beiden Prüflinge

Winterprüfung 2020

Wir gratulieren unseren Prüflingen der Winterprüfung 2020

Caritas-Krankenhaus Auszubildende spenden Selbstgenähtes / Idee hatten Berufsschüler selbst

23. März 2020

Kleine Kleidung, die Frühchen Freude mach

Auch im Mutter-Kind-Zentrum des Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim wurden im vergangenen Jahr 82 Frühgeborene von speziell ausgebildeten Ärzten und Pflegern versorgt. Für diese Frühchen und deren Eltern haben sich elf angehende Kauffrauen und -männer für Büromanagement der Kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim jetzt etwas ganz besonderes überlegt: 40 Hosen und 20 Mützen in Kleinstgröße haben sie selbst genäht und der Kinderintensivstation A3 des Caritas-Krankenhauses gespendet.

Bad Mergentheim.
Etwa 788 000 Kinder erblicken jährlich in Deutschland das Licht der Welt – davon jedes elfte Baby vor der 37. Schwangerschaftswoche als sogenannte Frühgeborenes.

Auch im Mutter-Kind-Zentrum des Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim wurden im vergangenen Jahr 82 Frühgeborene von speziell ausgebildeten Ärzten und Pflegern versorgt. Für diese Frühchen und deren Eltern haben sich elf angehende Kauffrauen und -männer für Büromanagement der Kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim jetzt etwas ganz besonderes überlegt: 40 Hosen und 20 Mützen in Kleinstgröße haben sie selbst genäht und der Kinderintensivstation A3 des Caritas-Krankenhauses gespendet.

„Oft fehlt passende Größe“
Eine Spende über die sich A3-Stationsleiterin Sabine Rauscher ganz besonders freut. „Das ist ganz toll, denn besonders für Frühchen fehlt den frischgebackenen Eltern oft Kleidung in der passenden Größe. Sie werden sich sehr darüber freuen.“ Die Idee, kleine Hosen und Mützen zu nähen, kam den jungen Auszubildenden im Rahmen ihres Lehrgangs 13 Projektmanagement, der im dritten Ausbildungsjahr auf dem Lehrplan steht, wie Lehrerin Sonja Lesch erklärt.

Eigenständig Aktion überlegt
Es galt, sich eigenständig eine Aktion zu überlegen, sie zu planen, durchzuführen und im Anschluss zu evaluieren. „Die Auszubildenden wollten gerne etwas machen, das nicht direkt mit ihrem Ausbildungsgang zu tun hat, zum Beispiel etwas Handwerkliches und auch Soziales, mit dem man bestenfalls anderen eine Freude machen kann“, so Lesch. Den Impuls der Lehrerin, Kleidung für Frühgeborene zu nähen, fand bei den Auszubildenden schnell großen Anklang. „Ich bin selbst begeisterte Hobbynäherin und dachte, dass das ein schönes Projekt wäre.“
Dafür galt es einiges zu organisieren, wie Lea Schlegelmilch berichtet. „Wir haben uns um Stoffspenden gekümmert und Nähmaschinen organisiert, sodass wenig später die Schnittmuster erstellt und die ersten Stiche genäht werden konnten. Einige von uns hatten keinerlei Erfahrung im Nähen.

Unter der Anleitung von Frau Lesch ging es schon nach kurzer Zeit richtig gut und hat viel Spaß gemacht.“ Sonja Lesch ergänzte: „Einige haben Blut geleckt und machen jetzt auch zu Hause mit dem Nähen weiter und wenn wir den jungen Eltern damit eine Freude machen können, hat sich das Projekt doppelt gelohnt.“

Theaterperformance „Der Steppenwolf“

29. Januar 2020

Steppenwolf in Tauberbischofsheim – dramatische Szenen

Abitur-Lektüre mal anders – eindringliche Theaterperformance am Wirtschaftsgymnasium

Stellen sie sich vor, sie stehen in einem Spiegelkabinett. Sie sehen ihr Spiegelbild nun mehrfach, vielleicht ein dutzend Mal! Jetzt stellen sie sich vor, jedes Spielbild würde einen Teil ihres Selbst verkörpern und mit den anderen in Konflikt stehen – so in etwa geht es Harry Haller in „der Steppenwolf“.

Steppenwolf in Tauberbischofsheim – dramatische Szenen

Abitur-Lektüre mal anders – eindringliche Theaterperformance am Wirtschaftsgymnasium

Stellen sie sich vor, sie stehen in einem Spiegelkabinett. Sie sehen ihr Spiegelbild nun mehrfach, vielleicht ein dutzend Mal! Jetzt stellen sie sich vor, jedes Spielbild würde einen Teil ihres Selbst verkörpern und mit den anderen in Konflikt stehen – so in etwa geht es Harry Haller in „der Steppenwolf“.In einer schulübergreifenden nicht-öffentlichen und geschlossenen Veranstaltung zwischen der Kaufmännischen Schule (Wirtschaftsgymnasium) und dem Matthias-Grünewald-Gymnasium wurden am 29.1.2020 zwei Vorstellungen von Hermann Hesses „Der Steppenwolf“ gegeben.

Die rund 120 Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen wurden Zeugen der Darbietung von „THEATERmobileSPIELE“ aus Karlsruhe.
Herman Hesses Romanvorlage, die in den 60er-Jahren bei der Hippie-Bewegung Kultstatus erreichte, hat auch heute nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Die existenzielle Suche nach der eigenen Identität, der Konflikt zwischen Lebenslust und Lebensfrust und die Konfrontation der Facetten der eigenen, scheinbar multiplen Persönlichkeit sind omnipräsent für die Hauptfigur Harry Haller (sehr glaubhaft dargestellt durch Julian W. König). Dieser zeitlose Themenkomplex wird zu Gegenstand des Stückes und führt durch eine Art Reifeprozess zu einer einfachen und ebenso vorbildhaft klassischen Lösung.

Ganz in Weiß und sehr minimalistisch gehalten stellte die beinahe klinisch sauber anmutende Kulisse sehr schonungslos den harten Kontrast für die Kampf des Harry Hallers mit sich selbst und der Welt dar. Die Schüler sahen ein Ein-Mann-Stück, das sehr geschickt mithilfe digitaler Technik die anderen Figuren durch Videoszenen und Projektionen zu ersetzen wusste. Besonders beindruckend war Königs blitzschnelles Umschalten zwischen den Figuren, ihren Emotionen und Stimmen. Herr König als Darsteller gelang es sehr glaubhaft, sämtliche Figuren zu verkörpern. Er lieferte eine Performance, die ihm den wohlverdienten Respekt der Schüler einbrachte, die solche Emotionen live und auf der Bühne leider viel zu selten sehen.

Gespielt wurde ein Ausschnitt der über 200 Seiten fassenden Romanvorlage, exakt, schonungslos, wahrhaftig und pointiert inszeniert von Thorsten Kreilos. Genauso muss Theater sein, wenn es Schüler begeistern will.

Gruppenbild der SMV-Skifahrt 2020

4. Januar 2021

Breitgefächertes Angebot

Die Kaufmännische Schule veranstaltet Informationsabende über Wirtschaftsgymnasium, Berufskollegs und Berufsfachschule Wirtschaft (Wirtschaftsschule) am Mittwoch, 22., und Donnerstag, 23. Januar 2020.

zum Artikel (pdf)

Weihnachtsfeier und Weihnachtsbasar für Schüler und Lehrer

Impressionen vom 20.12.2019

Unterstützer des KSTBB von „Mitmachen Ehrensache“

5. Dezember 2019

„Mitmachen Ehrensache“ heißt es für die Kaufmännische Schule TBB

Weihnachten steht vor der Tür und überall wird für den „guten Zweck“ gesammelt und gespendet. „Mitmachen Ehrensache“ ist eine landesweite Aktion der Jugendbildung im Jugendnetz Baden-Württemberg unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

„Mitmachen Ehrensache“ heißt es für die Kaufmännische Schule TBB

Weihnachten steht vor der Tür und überall wird für den „guten Zweck“ gesammelt und gespendet. „Mitmachen Ehrensache“ ist eine landesweite Aktion der Jugendbildung im Jugendnetz Baden-Württemberg unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Es bietet Schüler*Innen eine Chance, sich für den guten Zweck zu engagieren. „Mitmachen Ehrensache“ verbindet soziales Engagement und berufliche Orientierung. Jugendliche arbeiten im Vorfeld oder am Internationalen Tag des Ehrenamts, den 5. Dezember, bei Arbeitgebern ihrer Wahl und spenden das Geld jeweils für gute Zwecke. Das können Projekte der Jugendarbeit oder andere gemeinnützige Zwecke sein, die von Jugendlichen selbst ausgewählt werden.

9.745 Schüler*Innen jobbten am Aktionstag 2018 landesweit mindestens fünf Stunden für mindestens fünf Euro bei 5.812 Arbeitgebern für gute Zwecke. Sie erarbeiteten an einem Tag insgesamt über eine Viertelmillion Euro für viele regional ausgewählte soziale Projekte.

Die Kaufmännische Schule TBB unterstützte die Aktion in diesem Jahr durch folgende Schüler*Innen:
Simon Lippert, Nena-Michelle Schick, Arwen Borowiak, Sandra Ellerstorfer, Klara Müller, Jonas Dosch und Amy Gubelius
Sie arbeiteten am 5.12. in folgenden Betrieben: Obi Baumarkt, Kansky Objekt De-sign, Architekturbüro Sack, KA 5 Die Agentur, Social Media Marketing für e-commerce online shop, außerdem wurde für die evangelische Frauengemeinschaft gebacken.

Azubis bei Audi

26. November 2019

Blick in die „Heiligen Hallen“ geworfen

Die Faktenchecker: Ein Jahr lang haben sie die Zeitung gelesen und fragen beantwortet – jetzt durften die Gewinner bei Audi hinter die Kulissen schauen. Roboterarme, pinkfarbene Sportwagen und Hochzeiten im Minutentakt – Azubis blickten bei Audi hinter die Kulissen und erfuhren auch, warum man Mitarbeiter Daniel besser aus dem Weg geht.

zum Artikel (pdf)

MdL Wolfgang Reinhart (rechts) und Landrat Reinhard Frank (Zweiter von rechts) besuchten zusammen mit Schülern der Kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim den Digitalisierungs-Truck „expedition d“. © LANDRATSAMT, FRANK MITTNACHT

26. September 2019

Schüler fit machen für die Arbeits- und Lebenswelt der Zukunft

Ein Informationstruck zur Digitalisienrung machte zwei Tage Station am Wirtschaftsgymnasium an der Kaufmännischen Schule in Tauberbischofsheim, um die Schüler über die Digitalisierung und deren Auswirkungen auf die Berufswelt zu informieren.

zum Artikel (pdf)

14 Schüler des Wirtschaftsgymnasiums besuchten eine Sitzung des Gemeinderats. Das Bild zeigt vier von ihnen gemeinsam mit Lehrerin Sybille Meyer. © GABRIEL SCHWAB

3. Mai 2019

Etwas mehr Streitkultur gewünscht

Jugendliche im Gemeinderat? Und dann auch noch so viele von ihnen? Der Besuch von 14 Wirtschaftsgymnasiasten war kein gewohnter Anblick für die Tauberbischofsheimer Stadträte.

zum Artikel (pdf)

von links: OStD Robert Dambach, StD Günther Krajewski und Prof. Dr. Wolfgang Reinhart

3. Mai 2019

Wirtschaftsgymnasium – Sprungbrett in die Karriere

Start der Vortragsreihe mit Prof. Dr. Wolfgang Reinhart
Über die Hälfte aller Abiturienten im Main-Tauber-Kreis erhält heute das Abitur auf einem beruflichen Gymnasium. Grund genug für das Wirtschaftsgymnasium Tauberbischofsheim nach 50jährigem Bestehen einmal Rückschau zu halten und in der Vortragsreihe „Wirtschaftsgymnasium – Sprungbrett in die Kariere“ – zu zeigen, welchen Werdegang ehemalige Absolventen eingeschlagen haben und welche Impulse diese den jetzigen Schülern des Wirtschaftsgymnasiums mit auf ihren zukünftigen Lebensweg geben können.

Wirtschaftsgymnasium – Sprungbrett in die Karriere

Start der Vortragsreihe mit Prof. Dr. Wolfgang Reinhart

Über die Hälfte aller Abiturienten im Main-Tauber-Kreis erhält heute das Abitur auf einem beruflichen Gymnasium. Grund genug für das Wirtschaftsgymnasium Tauberbischofsheim nach 50jährigem Bestehen einmal Rückschau zu halten und in der Vortragsreihe „Wirtschaftsgymnasium – Sprungbrett in die Kariere“ – zu zeigen, welchen Werdegang ehemalige Absolventen eingeschlagen haben und welche Impulse diese den jetzigen Schülern des Wirtschaftsgymnasiums mit auf ihren zukünftigen Lebensweg geben können. Einer der ersten, der am Wirtschaftsgymnasium Tauberbischofsheim seine allgemeine Hochschulreife absolvierte – zuvor konnte nur eine fachgebundene Hochschule erworben werden – war Prof. Dr. Wolfgang Reinhart; Minister a.D. und heute Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag von Baden-Württemberg.

Wolfgang Reinhart erläuterte vor ca. 140 Schülern der Eingangsklassen und der Jahrgangsstufe 1 des Wirtschaftsgymnasiums seinen persönlichen Werdegang. Dass er damals vom Matthias-Grünewald-Gymnasium auf das Wirtschaftsgymnasium gewechselt sei, habe er nie bereut, so Reinhart, denn er profitiere heute noch von den wirtschaftlichen Fächern. So hat er neben Jura und Rechtswissenschaften auch das Studium der Betriebs- und Politikwissenschaften abgeschlossen, im Bereich Verfassungsrecht auch promoviert. Sein Studium finanzierte er sich mit der Herausgabe seines ersten von ihm verfassten Weinbuches.

Allerdings hielt es ihn nicht an der Universität und er entschloss sich, in den ländlichen Raum, nach Tauberbischofsheim zurückzukehren, um als Anwalt tätig zu sein. Er erläuterte in diesem Zusammenhang, wie wichtig es sei, den ländlichen Raum zu fördern und betonte, dass ihm dies bis heute ein Anliegen sei. Mit der Gründung einer eigenen Kanzlei in Tauberbischofsheim setze er dieses Ziel persönlich um.

Darüber hinaus war Wolfgang Reinhart aber auch schon während seiner Schulzeit sportlich (er gewann des Titel des Baden-Württembergischen Meisters im 3000m-Hindernislauf) und politisch aktiv: Als Schülersprecher setze er sich für die Belange seiner Mitschüler ein und als der Gemeinderat von Königheim die Wünsche der jungen Wähler einfach ignorierte, gründete er mit Gleichgesinnten die Junge Union in Königheim. 1979 war er dann mit nur 23 Jahren der jüngste Kreisrat der CDU in Baden-Württemberg. Es folgten bis heute Ämter wie das des Kreisvorsitzenden der CDU, Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg, Finanzstaatssekretär in der Regierung Erwin Teufel, Europaminister, Staatsminister in Berlin unter Günther Oetinger sowie Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag – eine Funktion, die er heute ausübt. Des Weiteren hielt er Vorlesungen im Arbeitsrecht an der Hochschule für Wirtschaft und Technik in Heilbronn und war zudem auch zwei Jahre Hauptgeschäftsführer des Bundes der Mittelständischen Wirtschaft in Berlin, dem 5000 mittelständische Unternehmen angehören.

Als Resümee seines Werdegangs appellierte Reinhart an die Schüler, dass sie den Mut haben sollten, sich auf Neues einzulassen, sich einzusetzen, mitzugestalten. Diesen Aspekt nahm er auch noch einmal in der sich anschließenden Fragerunde der Schüler auf: Gefragt nach seiner Meinung über den „Brexit“ erläuterte Reinhart, dass die damalige britische Regierung unter Cameron nicht mit diesem ablehnenden Ergebnis des Referendums gerechnet habe, es habe sich aber bei einer Analyse im Nachhinein herausgestellt, dass viele junge Wähler, die proeuropäisch eingestellt waren, nicht abgestimmt hätten. Reinhart forderte daher die Schüler auf, an der im Mai stattfindenden Europawahl teilzunehmen. Die europäische Integration sei wichtig für sie selbst, denn sie könnten z.B. in jedem Land der EU studieren und frei reisen; die EU sei aber auch wichtig für Deutschland, denn Deutschland exportiere die meisten seiner Güter in Länder der EU; sie sei aber auch wichtig für Europas Position bzw. Stimme in der Welt, vor allem gegenüber Großmächten wie den USA und China.

Interessiert waren die Schüler aber auch an anderen politisch aktuellen Themen wie zum Beispiel das Dieselfahrverbot oder aber die Entscheidung bezüglich der Urheberrechtsreform der EU: Reinhart erläuterte den Schülern in diesem Zusammenhang, dass es wichtig sei, das geistige Eigentum zu schützen, man aber an einer Lösung arbeite, die sogenannte Uploadfilter verhindere.

Dass die Jungend politisch interessiert ist, zeigt nicht nur ihr Interesse an der Entscheidung zur Urheberrechtsreform, sondern auch die sogenannten „Fridays for future“ Demonstrationen. So wollte ein Schüler auch wissen, wie die Politik gedenkt, die jungen Wähler zu gewinnen. Reinhart verdeutlichte in diesem Zusammenhang noch einmal sein Anliegen, den ländlichen Raum zu fördern und dadurch Chancen und Möglichkeiten für junge Leute zu schaffen. So wolle er weiterhin den Main-Tauber-Kreis als Bildungs-, Gesundheits-, Wirtschafts- und Tourismusstandort stärken.

Für die jungen Leute sei dabei der Gedanke „kein Abschluss ohne Anschluss“ sehr wichtig: So gebe es nirgendwo in Baden-Württemberg so viele Plätze an beruflichen Gymnasien pro Kopf der Bevölkerung wie im Main-Tauber-Kreis und auch dafür, dass eine Hochschule mit modernen Studiengängen in Bad Mergentheim entstanden ist und weiterhin gefördert wird, setze er sich ein, so Reinhart. Er appellierte aber auch an die Jugendlichen, ihren Beitrag zu leisten, sich für Demokratie einzusetzen, zum Beispiel über Jugendorganisationen der Parteien. Sie sollten Praktika machen, sich die Welt anschauen, sich informieren. „Nie hatte die Jugend so viele Möglichkeiten wie heute – nutzt diese Möglichkeiten!“, forderte Reinhart die Schüler des Wirtschaftsgymnasiums am Ende der Veranstaltung auf.

Kaufmännische Berufsschüler auf dem Bauernmarkt in Großrinderfeld

2. Oktober 2018

Kaufmännische Berufsschulklasse glänzte mit ihrem Projekt auf dem Bauernmarkt in Großrinderfeld

Tauberbischofsheim. Die Klasse der Kaufleute für Büromanagement der Kaufmännischen Berufsschule Tauberbischofsheim engagierte sich am diesjährigen Bauernmarkt mit ihrem Projekt im Abschlussjahr. Mit Absprache des TuS und Unterstützung der Klassenlehrerin Frau Lesch überzeugte das starke Team im Lernfeld „Projektmanagement“ und traf eigenverantwortlich Vorbereitungen wie Einkauf, Kalkulation, Zelt- und Thekenaufbau. Motiviert grillte das Team Burger und Bratwürste, bis sie am Ende komplett ausverkauft waren. Durch den sonnigen Herbsttag, die hervorragende Teamarbeit und die zahlreichen Besucher war das Projekt sehr erfolgreich – einen Teil der Einnahmen wird die Klasse für einen guten Zweck spenden, den Rest verwendet sie zur Finanzierung ihrer Abschlussfeier.